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Aktuelles am AJG

Erster Schultag nach den Sommerferien
8. September 2014
Schulbeginn für die Klassenstufe 5
9. September 2014
AJG - Zehnerklassen in der Hauptstadt

UND BERLIN WAR WIE NEW YORK

 

ein meilenweit entfernter Ort. Jawohl, Bosse. Kein Problem allerdings für den Intercity. Lediglich dessen Erreichen bei einer genau dreiminütigen Umsteigezeit mit Treppauf und Treppab in Mainz sowie das Räumen der für uns zwar reservierten, aber anderweitig belegten Plätze gestaltete sich schwierig. Da grüßte auch schon Fulda und flugs war der supermoderne Hauptstadthauptbahnhof erreicht. Von hier ging’s in die verschiedenen Quartiere in den Stadtteilen Charlottenburg, Lichterfelde und Reinickendorf.

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Im Unterschied zur Romfahrt der Elferklassen hatten die jeweiligen Klassenlehrer nämlich wegen zunächst unterschiedlicher Zielvorstellungen der einzelnen Klassen (auch Barcelona, Hamburg und München waren im Gespräch) ihre Exkursion und somit auch die Unterkünfte unabhängig voneinander individuell geplant. So nahm man etwa auch das Sponsoring saarländischer Bundestagsabgeordneter der unterschiedlichsten Couleur dankbar an. Die Lehrer trafen sich jedoch allabendlich zum Erfahrungsaustausch und zur Planoptimierung beim gemeinsamen Essen.

 

Eine erste Begegnung mit den Hauptattraktionen der Stadt bot die Fahrt mit dem legendären Sightseeing – Metrobus 100 zwischen unserm „Aufmarschgebiet“ Alexanderplatz mit dem berühmten Fernsehturm noch aus DDR – Zeiten und dem Bahnhof Zoo. Einen 360° - Rundblick aus luftiger Höhe verschafften wir uns sodann vom Panoramapunkt am Potsdamer Platz, zu dem uns Europas schnellster Aufzug innerhalb von 20 Sekunden beförderte. Zum Pflichtprogramm in Berlin gehören auch Reichstag, Bundestag, Brandenburger Tor, Siegessäule und ganz aktuell natürlich die „Fanmeile“ dort, wenn auch eine Woche zu spät, dafür aber wesentlich gemütlicher.  Auch vom Wasser aus verschafften wir uns bei einer Bootstour über die Spree einen Überblick zunächst über den älteren Teil der Stadt mit Nikolaiviertel und Museumsinsel, sodann über die modernen Regierungsviertel sowie den imposanten Hauptbahnhof.

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Bei Führungen im Neuen Museum sowie im Pergamonmuseum zeigten sich manche Schüler erstaunlich wissbegierig. Das Asisi – Panorama am Checkpoint Charlie bot einen authentischen Eindruck vom Leben im Schatten der Mauer in den 70er Jahren. In der Gedenkstätte Berliner Mauer vermittelten neben dokumentarischen Filmen auch die Wachttürme im Todesstreifen um die Mauer ein Gefühl der Beklemmung. Auch in der berühmten East Side Gallery am Spreeufer in Kreuzberg konnten wir das künstlerisch gestaltete Maueroriginal bestaunen.

 

Neben kulturellen und historischen Studien verblieb aber auch Raum zur Befriedigung niederer Bedürfnisse. So kamen angesichts hochsommerlicher Temperaturen Badelustige bei einem Ausflug an den Wannsee auf ihre Kosten. Und nicht nur die jungen Damen ließen sich von den Läden um das Europacenter am Kudamm oder dem unglaublichen Angebot im Kadewe animieren: „Ei, Alda, e Feierzeisch fier 8000 Euro!“

Aus organisatorischen Gründen kam eine Klasse erst in den Sommerferien heim.  Zeugnisausgabe war je nach „Habgier“ in Braunschweig, Ingelheim oder Türkismühle. Und Tränen – nicht wegen der Zeugnisse, auch nicht Kajal – gab’s zum Abschied in St. Wendel, weil es mit dem neuen Schuljahr auch wieder Veränderungen gibt.


Erster Schultag nach den Sommerferien

1. Schultag des Schuljahres 2014/2015

Montag, 08. September 2014

 

Klassen 6 – 12

 

7.45 –  8.30 Uhr                                1. Stunde:

                                                              Gottesdienst in der Kirche

                                              Die KlassenlehrerInnen/Tutoren  begleiten                                                die Schüler/innen in den  Gottesdienst.

 

8.35 – 10.00 Uhr                              2. Stunde und 3. Stunde:

                                                              Ordinariatsstunde in den  

                                                              Klassenräumen und Schulbuchausgabe                                                               in der Turnhalle (s. Zeitplan)  mit den                                                                   KlassenleiterInnen, Bekanntgabe der                                                                     FachlehrerInnen, des Stundenplanes,

                                                              der Hausordnung, 

                                                              Ausfüllen der Klassenbücher,

                                                              evtl. Wahlen für die Ämter und

                                                              Aufgaben in   den Klassen.

                                                                                             

10.00 Uhr                                          Ende des 1. Schultages –

                                                             Abfahrt der Busse: 10.10 Uhr

 

 

 

__________________________________________________________

 

 

10.30 Uhr                                          

4. Stunde:                           Lehrerdienstbesprechung

anschließend

ca. 11.20 Uhr                     Stufenkonferenz  für alle Kollegen der Klassen                                                5 und 6

 

 

 

 

 

 

 

Zeitplan für die Schulbuchausgabe in der Turnhalle:

 

Klassen 6                            – 8.35 Uhr                         

Klassen 7                            – 8.50 Uhr                                         

Klassen 8                            – 9.05 Uhr                         

Klassen 9                            – 9.20 Uhr                         

Klassen 10                          - 9.35 Uhr                         

jeweils in Begleitung der KlassenleiterInnen

 

Die Schüler nehmen bitte einen Stift zum Unterschreiben der

Empfangsbestätigung mit.


Schulbeginn für die Klassenstufe 5

Übersicht über den Ablauf des

1. Schultages der Klassen 5

am Dienstag, 09.September 2014

 

 

1.– 2. Stunde:

 

8.00 Uhr                        Versammlung in der Kirche:

                                         gemeinsamer Wortgottesdienst für Schüler,

                                         Eltern und Klassenlehrer

 

                                              

im Anschluss  

                                       Willkommensgruß,

                                       Klassenlehrer rufen ihre Schüler auf und begleiten sie in                                        die Klassenräume

 

 

im Anschluss für die an der Schulbuchausleihe

teilnehmenden Eltern:

 

Schulbuchausgabe in der Turnhalle bei Fr. Schön

(Ausgabe von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr möglich)                                 

 

 

 

3. – 5. Stunde:

 

9.25 Uhr -                    Einführung durch die jeweiligen Klassenlehrer

                                                                

               

12.10 Uhr                     Ende des 1. Unterrichtstages für die Klasse 5cEL

 

12.10 Uhr –

13.00 Uhr                     Mittagessen der Klassen 5a und 5b,

                                        anschließend Unterricht mit den Klassenlehrern 

               

16.00 Uhr                    Ende des 1. Unterrichtstages für die Klassen 5a u. 5b

 

               

 


Fractal Foundation verlinkt AJG-Projekt

„Fractals are SMART: Science, Math & Art!“ so das Motto der Fractal Foundation, einer in New Mexico ansässigen Organisation mit dem Ziel, über die Schönheit fraktaler Bilder ein großes Publikum für Mathematik und Naturwissenschaft zu begeistern. Es ist schwer zu beschreiben, was die faszinierende Wirkung von Fraktalen ausmacht: Chaotisch und bizarr wirken sie und auf den ersten Blick und lassen dann doch Regelmäßigkeiten erkennen, deren Beschreibung sich teilweise den üblichen mathematischen Ordnungskategorien entzieht.

AJG-rocks

Mit Fractal Shows in Museen und Planetarien, Fraktal-Wettbewerben, Bastelaktionen in Schulen und vielen weiteren öffentlichen Aktionen bringt die FractalFoundation Mathematik unters Volk. Über 10.000 Likes auf der Facebook Seite zeigen, dass ihr Konzept aufgeht. Auch zwei Aktionen der zurückliegenden Projektwoche 2014 standen unter dem Motto der fraktalen Geometrie. Eine davon hat es als Link auf die facebook-Seite der Fractal Foundation geschafft: Die Projektgruppe „Chaos mit C#“ hat ein Programm erstellt, das zu jedem Namen eine fraktale Juliamenge generiert. Der deutschsprachige Erläuterungstext hat dabei offenbar nicht abgeschreckt: „Don't worry if you can't read the instructions, just type in your name to see how it translates as a Julia Set.“ schreibt die Fractal Foundation als Hinweis auf ihrer Seite.

Neugierig, wie Ihr Name als Julia-Menge aussieht? Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Michael Didas


Auf der Suche nach deutscher Identität

Unter dem Motto „Vom Volk der Dichter und Denker zum Volk der Richter und Henker“ begaben sich 14 Schülerinnen und Schüler des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG) St. Wendel auf die Suche nach deutscher Identität. Nach Mitteldeutschland führte die Spurensuche, genauer in die Gegend um Weimar, Wiege der Deutschen Klassik und zugleich erste „judenfreie“ Stadt im Nationalsozialismus.

Erstes Ziel unserer Tour war die NS-Euthanasie-Gedenkstätte Hadamar bei Koblenz. Die hier unter dem Decknamen „Aktion T4“ durchgeführten Krankenmorde kosteten von Januar 1941 bis Kriegsende im März 1945 ca. 14.500 Menschen das Leben - sogenannte „lebensunwerte Ballastexistenzen“, die hier in der als „Duschraum“ getarnten Gaskammer an Medikamenten oder an Hunger zugrunde gingen. In der Gaskammer wurden 1941 in nur acht Monaten 10.000 Menschen ermordet. Die erhaltene „Schleifbahn“ aus glattem Estrich am Boden, die von der Kammer zum Verbrennungsofen führt, wollte niemand von uns betreten.

image001Weiter ging es nach Erfurt. Dort stand am folgenden Morgen eine Besichtigung des KZ Buchenwald, das nahe der Klassikerstadt Weimar gelegen ist, auf unserem Programm. 250.000 NS-Gegner, sogenannte „Asoziale“, Kriminelle, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Juden, Sinti und Roma aus 50 Nationen waren hier zwischen 1937 und 1945 inhaftiert. „Jedem das Seine“ prangt grotesk an dem eisernen Lagertor. Das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte erlebten wir hier hautnah beim Blick in die Einzelzellen für die todgeweihten Häftlinge, dem „Bunker“, beim Besichtigen der Leichenkarren, Urnenräume und Krematoriumsöfen, im „Pferdestall“, wo die Häftlinge vermeintlich zur „medizinischen Untersuchung“ an einer Wand vermessen wurden, wobei ihnen jedoch ein SS-Mann im Nebenzimmer mit dem Bolzenschussgerät das Genick brach. Eine unvergesslich schockierende Erfahrung!


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Damit ließen wir die Stätten der Richter und Henker hinter uns und brachen zu den Dichtern und Denkern in die Klassikerstadt zu einer kleinen Stadt-Tour und zum Besuch im Weimar Haus auf.

Tags darauf konnten wir Weimar in einer Stadtrallye besser kennen lernen. Ob wir Smartphonebesitzer tatsächlich jeden der 32 Orte auf dem Fragebogen besucht und die Infos vor Ort ermittelt haben, sei einmal dahingestellt. Sicher ist jedenfalls, dass die Stadt Goethes und Schillers für jeden etwas zu bieten hat, sei es das Nationaltheater, das Goethehaus, eines der vielen Museen, den riesigen Ilmpark, das Bauhaus usw. Ausklingen ließen wir den Abend dann in Erfurt, bevor wir am vierten Tag die Heimreise antreten mussten.

Diese führte uns zuerst noch nach Eisenach, wo es die Wohnhäuser Bachs und Luthers zu besichtigen gab. Bemerkenswert auch das Burschenschaftsdenkmal, von wo aus wir bis zur berühmten Wartburg blicken konnten - dem letzten Programmpunkt auf unserer Reise -, wo 1521/22 Luthers Bibelübersetzung entstand und 1817 die Studenten zum Wartburgfest zogen.

Wieder zu Hause dürfen wir zurückblicken auf eine sehr gelungene Exkursion, die uns Höhen und Tiefen, Staunen, Erschrecken, Lachen und Schaudern zu bieten hatte, eines jedoch nie: Langeweile. Das sehr nahe Nebeneinander von Hochkultur und brutaler Zerstörung, anschaulich und teils drastisch vorgefunden mitten in Deutschland, hat uns sehr beeindruckt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren, besonders an die uns begleitenden Politik- und Geschichtspädagogen Maria Fromm und Roman Schackmar vom AJG.

 

Joshua Becker (Abiturient)


Erfolgreich bei Kreativwettbewerb

Magdalena Sobolewska erhält Sonderpreis auf Bundesebene

 

Auch im 44. Jahr war der Kreativwettbewerb der Volksbanken und Raiffeisenbanken ein großer Erfolg. Aus mehr als 900 Wettbewerbsbeiträgen zum Thema „Traumbilder: Nimm uns mit in deine Fantasie“ ermittelte die Jury die Gewinner der St. Wendeler Volksbank. Insgesamt 26 Preisträger hat die Volksbank in diesem Jahr ermittelt.

Unter diesen kreativen Jungtalenten war auch Magdalena Sobolewska (Klasse 6a) vom Arnold-Janssen-Gymnasium. Magdalena Sobolewska erhielt sogar im Rahmen der Bundesjurierung einen Sonderpreis.

image008In diesem Jahr widmete sich dieser Jugendwettbewerb „jugend creativ“ dem Thema „Traumbilder: Nimm uns mit in deine Fantasie“. Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 waren dazu aufgerufen, sich mit ihren Träumen künstlerisch auseinanderzusetzen – seien es Nacht- oder Tagträume, Wunschvorstellungen oder Fantasien. Ihre fantastischen Traumwelten konnten die Kinder und Jugendlichen in Zeichnungen, Fotografien, Collagen und Kurzfilmen darstellen.


Das Thema gab den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich mit der Bedeutung ihrer Träume und Gedanken zu befassen. Sie setzen sich mit ihrer eigenen Vorstellung einer traumhaften Welt, mit Realität und Fiktion, mit Wünschen und Sehnsüchten auseinander.

Wir gratulieren Magdalena ganz herzlich zu diesem Erfolg! –

In einer kleinen Galerie können (fast) alle eingereichten Bilder zu diesem Wettbewerb bewundert werden.


Ein Fest der Vielfalt

Arnold-Janssen-Gymnasium lud zum Projektfest

 

In der bis zum letzten Platz besetzten Missionshauskirche feierten am Samstagmorgen der vorletzten Schulwoche die Schüler und Schülerinnen des Arnold-Janssen-Gymnasiums zusammen mit ihren Eltern und Lehrern einen fröhlichen Gottesdienst zur Eröffnung ihres „Projektfestes“: In über 20 verschiedenen, klassenübergreifenden Projekten hatten die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang Raum und Zeit, eigene Interessen zu verfolgen, in der Gruppe Erfahrungen zu sammeln und außerhalb des normalen Unterrichtes zu lernen. An diesem Samstag sollte sich für die Projektgruppen die Möglichkeit bieten, der Öffentlichkeit ihre Arbeit vorzustellen und die Ergebnisse in vielfältiger Form zu präsentieren.

Selten wurde in einem Schulgottesdienst so laut und fröhlich mitgesungen, hatte doch auch Schulrektor Pater Fabian Conrad, SVD, in humorvoller Weise von der Kanzel aus ein  unverkrampftes Verhalten beim Feiern des Wortes Gottes empfohlen. Der Altarraum wurde zum „Schiff AJG“ gestaltet, an dessen Mast und Tauen symbolisch zahlreiche bunte Wimpel für die Vielfalt der durchgeführten Projekte hingen.

Einen ersten Überblick über die Ereignisse einer turbulenten Schulwoche konnten die Besucher anschließend in der Aula durch die Aufführung eines „Projektfilmes“ gewinnen, der die Arbeit aller Projektgruppen dokumentierte und präsentierte. Vor allem die unvermeidlichen „Outtakes“ sorgten noch einmal für große Heiterkeit. Buchstäblich bis in die späte Freitagnacht hatten Schüler mit ihrem „Regisseur“, Johannes Burgard, am Schnitt und der Vertonung eines beinahe professionellen Filmes gearbeitet. Die Besucher staunten über die große Bandbreite der durchgeführten Projekte, deren Ergebnisse dann zum großen Teil in den geöffneten Klassenräumen und Fluren begutachtet werden konnten: Da gab es Künstlerisches, etwa Stillleben in Acryl oder Kreide, Fotografien von erstaunlicher künstlerischer und technischer Perfektion, aber auch die Ergebnisse von Nähen und Schneidern, die im Projekt „Hand und Fuß“ entstanden waren. „Meine Tochter hat mich mit ihrer Bitte, von mir Stricken zu lernen, auf die Idee gebracht“, erklärt Elke Weis, eine der beiden Projektleiterinnen. „Leider spielt Handarbeit an weiterführenden Schulen ja kaum eine Rolle mehr“, so die Biologie- und Deutschlehrerin weiter. „Da ich mich für Mode interessiere und auch einmal Mode-Design studieren will, war für mich sofort klar: Das ist das Richtige für mich“, erzählt der 15jährige Philipp, der stolz von ihm hergestellte Kleidungsstücke und Taschen präsentiert.

Ernsten Themen widmeten sich zwei historisch-politische Projekte, deren Arbeit auch von externen Institutionen wie etwa dem Adolf-Bender-Zentrum begleitet wurde: der Geschichte der Juden in St. Wendel bis zum Holocaust und dem zwiespältigen Bild der Deutschen („Vom Volk der Dichter und Denker zum Volk der Richter und Henker“), wobei hier die Erfahrungen einer Exkursion nach Weimar mit Besichtigungen von Goethe-Haus und dem KZ Buchenwald vertieft wurden.

Wissenschaftlichem Anspruch genügten Projekte wie „Archäologisches Zeichnen“, „Astronomische Beobachtungen am Tageshimmel “ oder das „Chaos mit c#“-Projekt des Fachbereichs Informatik.

Während des gesamten Projektfestes konnten die Besucher zwischen verschiedenen Theater- und Bühnendarbietungen wählen, szenisches Spiel hat ja eine lange Tradition am AJG. Da gab es Kindertheater, eine gelungene Schattenspiel-Variante von „Max und Moritz", aber auch fremdsprachliche Stücke in Englisch oder Spanisch, die z. Teil von den Schülerinnen und Schülern selbst verfasst waren. Einem ernsten Stück, das sich mit der Aufarbeitung der chilenischen Diktatur beschäftigt, vermochten die Zuschauer mittels projizierter Übersetzung der Dialoge zu folgen.

Vieles wäre noch zu erzählen, z. B. von sportlichen Projekten wie dem Camp der Windsurfer am Bostalsee, den Tischtennis-Aspiranten, die mit Hilfe von Trainern und einer „Ballmaschine“ den kleinen Ball zu beherrschen suchten, oder von den Orientierungsläufern, deren Fähigkeiten im Umgang mit Messtischblatt, Kompass und GPS entwickelt wurden. Ins Schwarze trafen die Teilnehmer am Bogenschieß-Projekt.

Carsten Grimm, einer der „Väter“ der Projektwoche, erklärte die pädagogische Bedeutung der Idee folgendermaßen: „Nicht die reine Wissensvermittlung soll hier im Vordergrund stehen, sondern Sach- und Methodenkompetenzen gefördert und Kommunikation und Teamgeist gestärkt werden.“ Dies gelang sicher auch in Projekten, die sich mit „Cybermobbing“ oder dem Thema „Gewaltprävention durch Selbststärkung“ beschäftigten, bei dem in die Kunst des BaJiQuan, einer fernöstlichen Kampfkunst, eingeführt wurde. Lebenspraktische Tipps für Berufsleben und Karrierestart erhielten Schülerinnen und Schüler von externen Referenten unter der Leitung von Peter Jung und Birgit Kraus-Hinsberger beim Projekt „Eintritt in das Berufsleben“.

Bis in den späten Nachmittag genossen die zahlreichen Besucher die Gelegenheit, einen interessanten und entspannten „Schultag“ mit der Schulgemeinschaft des AJG zu erleben. Unter schattigen Bäumen im herrlichen Außengelände der Schule erwartete die Gäste ein reichhaltiges kulinarisches Angebot, das von der Elternschaft organisiert und dargeboten wurde.

Nach dem gelungenen Tag ist man sich einig, diese Veranstaltung, die nicht als „Lückenbüßer“ vor den Sommerferien, sondern als rundum gelungene pädagogische Maßnahme empfunden wurde, in Zukunft zu wiederholen. Und der Projektgedanke findet sicherlich auch Eingang in den ganz gewöhnlichen Unterrichtsalltag einer Schule, die ja seit einem Jahr auch den Weg zur gebundenen Ganztagsschule beschreitet.

 


Bundestagsabgeordneter trifft AJG-Schüler

MdB Christian Petry zu Besuch in St. Wendel

Offen und lebhaft, ohne Floskeln und in Klartext verlief der Austausch zwischen dem SPD- Bundestagsabgeordneten Christian Petry und den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 a des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG).

ProWo Schülervertretung


Petry besuchte die Schulklasse als Förderer und zur Vorbereitung der geplanten Berlin-Fahrt. Der aus Neunkirchen stammende Saar-Vertreter ist noch neu in der Arbeit als Bundestagsabgeordneter in der Bundestagshauptstadt (seit Anfang 2014 für Reinhold Jost), aber mit politischer Arbeit auf Kommunal- und Landesebene wohl vertraut. So konnte er den Schülern die Parlamentsarbeit in Berlin anschaulich darstellen. Fraktionsarbeit, Zwischenmenschliches aus dem Bundestag, Abstimmungsmodalitäten bis hin zu inhaltlichen Themen wie Schuldenbremse, Fragen der Finanzpolitik oder Eigenständigkeit des Saarlandes: Petry vermochte so klar wie möglich, so differenziert wie für eine seriöse Antwort nötig zu antworten.

Fazit der Schüler: „Kompetent und menschlich sympathisch – und jetzt freuen wir uns auf unsere Berlin-Fahrt“. Bundestag, DDR-Museum, Schloss Charlottenburg und vieles mehr stehen in dieser letzten Schulwoche auf dem Programm. 


Einladung zum Projektfest am 19. Juli 2014

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Freunde unserer Schule,

In diesem Jahr findet vom 14. bis  zum 19. Juli wieder eine Projektwoche am AJG statt. Von Montag bis Freitag haben die Schülerinnen und Schüler Raum und Zeit, in über 20 verschiedenen, klassenübergreifenden Projekten eigene Interessen zu verfolgen, in der Gruppe Erfahrungen zu sammeln und außerhalb des normalen Unterrichts zu lernen. Nicht die reine Wissensvermittlung soll hier im Vordergrund stehen, sondern Sach- und Methodenkompetenzen gefördert und Kommunikation und Teamgeist gestärkt werden.

Eine Aufzählung und Beschreibung aller Projekte finden Sie auf unserer Projekthomepage unter www.prowo-ajg.de.


Mit einem Projektfest am Samstag, 19. Juli, möchte die gesamte Schulgemeinschaft die Projektwoche abschließen. Hier bietet sich den Projektgruppen die Möglichkeit, der Öffentlichkeit ihre Projekte vorzustellen und die Ergebnisse in vielfältigen Formen zu präsentieren. So können wir uns auf künstlerische und sportliche Darbietungen, handwerkliche Ausstellungen, naturwissenschaftliche Demonstrationen und vieles mehr freuen. Außerdem entsteht  ein „Projektfilm“, der die Arbeit aller Projektgruppen dokumentiert und präsentiert.

Als Besucher erwartet Sie neben den Projektpräsentationen natürlich ein reichhaltiges und umfassendes kulinarisches Angebot, das von der Elternschaft organisiert und dargeboten wird.

 

Mit einem Teil der erzielten Einnahmen werden die Projekte selbst finanziert, ein weiterer Teil der Projektfesteinnahmen dieses Jahres  fließt direkt unserer Schule zu. So werden damit wichtige Neuanschaffungen für alle  Fachbereiche mitfinanziert. Darüber hinaus werden mit den erzielten Beträgen auch Veranstaltungen der Schüler- und Elternvertretung finanziell unterstützt.

 


Abiturrede 2014

Verehrte Gäste,

Sehr geehrter Herr Chefkoch Frank

Liebe Grillmeister Schönfeld, Burgard, Grimm und Schackmar

Liebe Grillassistenten,

Kross gebratenes übriges Grillgut,

 

Die langen Jahre des Schmorens sind vorbei. Wir sind endlich durch!

 

Vor fast genau acht Jahren sind wir wie das Fleisch auf den Grill geworfen worden. Noch roh und kalt und käsig bekamen wir plötzlich die heiße Glut des höchsten aller Grills zu spüren, auf dem wir in den vergangenen Jahren unter der harten Hand unserer Grillprofis garen sollten. Zwar wurden wir oft feurig gepfeffert, doch letztendlich meisterten wir sogar die unerwartetsten...Wendungen.

Nachdem zunächst noch Schwenker, Würstchen, Käse und Paprika strikt auf vier verschiedenen Rosten getrennt brutzeln sollten, kam es im vierten Grilljahr zur ersten Vermengung unseres Grillguts. Vor allem die Skifreizeit trug dazu bei, dass die einzelnen Zutaten anfingen, sich zu dem vielfältigen Gericht zusammenzufügen, das wir hier und heute feiern dürfen.

 

Vor zwei Jahren wurden wir dann unseren vier Grillmeistern zugeteilt, die das Gericht mit ihrer ganz persönlichen Würze vollenden sollten.

Wo in anderen Küchen das Wort „Grillmeisterin“ gar nicht erst in den Mund genommen wird, erwies sich Frau Reichwein-Schönfeld bei uns als hervorragende Köchin, die ein ausgewogenes Verhältnis von Schärfe und Milde fand.

Deutlich heißer zu ging es bei ihren männlichen Kollegen Burgard und Schackmar.

So setzte Herr Schackmar als eingefleischter Homburger auf eine altbewährte aber durchaus feurige Rezeptur und griff häufig zur Pfeffermühle, während Herr Burgard sein Grillgut mit ordentlich Chili gewürzt bei größter Hitze direkt über der Glut braten ließ.

Obwohl sein Körperbau anderes vermuten lässt, wandte Meister Grimm eher milde Methoden bei der Zubereitung seiner argentinischen Steaks an.

 

In der Ewigen Stadt wurde das nun fast fertige Gericht zu guter Letzt mit einem mediterranen Flair verfeinert. Jetzt geschmacklich optimal abgestimmt und durch ständige Qualitätskontrollen in den letzten beiden Jahren perfekt vorbereitet, ergaben wir uns vor wenigen Wochen dem strengen Urteil der Fachjury, das uns so einiges abverlangte. Um daher vor der abschließenden mündlichen Prüfung nicht völlig fad zu werden, mussten wir unsere Würze notgedrungen auf der sonnigen Mittelmeerinsel Mallorca auffrischen.

Von der mallorquinischen Kultur beflügelt und vom Alkohol saftig wie ein mit Bier übergossener Schwenker konnten wir auch diese letzte Hürde erfolgreich meistern und dürfen nun, nach zahlreichen hitzigen Jahren, zum ersten Mal abkühlen.

Das erste Etappenziel ist erreicht. Jahrelang saßen wir auf glühenden Kohlen, haben gelernt und gewartet, gehofft und gearbeitet. Dem Ziel entgegenstrebend, das noch vor drei Monaten in weiter Ferne schien. Trotzdem rückte der Gedanke immer näher, bald endlich das letzte Zeugnis in Händen halten zu dürfen. Und auch wenn uns die Wochen so oft endlos vorkamen, ging letztlich alles ganz schnell. Noch fünf Prüfungen, dann nur noch vier, noch drei, zwei, noch eine allerletzte und schon stehen wir hier.

Wir dürfen stolz sein! Stolz, endlich den Lohn für unsere Arbeit zu erhalten.

Und wir danken allen, die uns auf diesem Weg begleitet haben.

Danke an unsere Tutoren, die stets ein offenes Ohr für jeden von uns hatten.

Danke an all die Lehrer, die uns mit viel Engagement ausgezeichnet auf das Abitur vorbereiteten.

Danke an die Schulleitung

Wir bedanken uns bei Herrn Frank, für viele lebhafte Diskussionen und Auseinandersetzungen und die letztendlich doch erfolgreiche Zusammenarbeit.

Bei Frau Ohlmann für ihre Unterstützung und Hilfsbereitschaft.

Bei Frau Pertagnol für all ihre Mühe und ihr freundliches Lächeln.

Danke an Herrn Lermen für die ausgeklügelten Stundenpläne und die gelungene Organisation der Oberstufe.

Danke an all die mutigen Helden, die es in den Vergangenen Jahren wagten mit uns auf zahlreiche Fahrten aufzubrechen und dabei ihre physischen und psychischen Grenzen kennen lernten.

Wir bedanken uns bei Herrn Schäfer, nicht nur für das Wiederbeschaffen verloren geglaubter Schätze, sondern auch für seine Unterstützung bei unzähligen Feiern und Veranstaltungen.

Ein großes Dankeschön an Pater Conrad und Pater Maros, die uns sowohl bei den Schulgottesdiensten als auch bei all den andern Belangen unserer Stufe stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Wir danken für eure freundschaftliche und menschliche Unterstützung, auf die wir in all den Jahren stets bauen konnten.

Der größte Dank gilt uns allen. Danke an alle Klassenkameraden und Banknachbarn, an all die Spaßvögel und Miesepeter, Sportskanonen und Sportmuffel, Mathefreaks, Deutschasse, Musikvirtuosen und Pinselkleckser, an die Abschreiblasser und Abschreiber, an die Zuspätkommer, Blaumacher und Frühaufsteher, die Streichespieler und Spaßversteher, an die sogenannten Schleimer, Lehrerlieblinge und „Immer auf dem Kicker Steher“. Danke an all die, die die letzten letzten Jahre zu dem machten, an das wir uns noch in Jahrzehnten mit schelmischem Lächeln freudig erinnern können. Danke!

Zu guter Letzt danken wir Herrn Peter sowie den vielen Organisatoren und Helfern aus unseren eigenen Reihen für die Mühen, die damit verbunden waren, diese grandiose Feier auf die Beine zu stellen.

 

Diese Feier, die den Abschluss unserer Schullaufbahn darstellt. Das Ende einer wunderbaren Zeit. Ein letztes Treffen, bevor sich unsere Wege trennen und jeder eigenen Zielen nachgeht. Den Abschluss unserer Ausbildung und zugleich den Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Und das gilt es zu feiern. Wir wünschen Ihnen und Euch allen einen tollen Abend. Auf dass die Freude über unser bestandenes Abitur und auf die Zeit, die jetzt vor uns liegt, die Wehmut über die Schulzeit, die wir nun hinter uns lassen müssen, überwiegt.

 

Denn heute gilt es zu feiern, wir sind endlich durch - auch mit der Rede.

 

Dankeschön.

 

 

 

Joshua Becker und Niklas Schön