Möchten Sie das Element "" wirklich löschen?
Möchten Sie dieses Bild wirklich löschen?
Neues Bild hinzufügen X
Ganztagsklasse? Zu den Downloads..

Aktuelles am AJG

Sportfest für Kl. 5 - 11/ Gesamtkonferenz 12h15
17. September 2014
Integrationsfest/Kulturwandertag der Kl. 9a und 9b
19. September 2014
Beginn der Herbstferien
17. Oktober 2014
Erster Schultag nach den Herbstferien
3. November 2014
In Englisch ganz vorne

Christopher Eckert und Jonny Davis belegen den ersten und zweiten Platz beim diesjährigen „The Big Challenge“ Wettbewerb.

„Was darf bei einem typischen amerikanischen Thanksgiving-Essen nicht fehlen?“ „Wer wurde 2010 zum britischen Premierminister gewählt?“ oder „Welcher englische Schriftsteller wurde in Stratford-upon-Avon geboren?“ Sehr gute Sprachkenntnisse, aber auch ein gutes Allgemein- und Landeskundewissen waren gefordert, als Jonny Davis (Klasse 5a) und Christopher Eckert (Klasse 6a) kürzlich zusammen mit ihren Mitschülern und Mitschülerinnen der Klassenstufen 5 und 6 beim europaweiten Englischwettbewerb antraten. Die beiden Schüler des St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasiums wurden durch die „große Herausforderung“, wie „The Big Challenge“, übersetzt lautet keineswegs abgeschreckt. Als erster bzw. zweiter Landessieger in ihrer Klassenstufe konnten die beiden Urkunden, Pokale, T-Shirts, ein elektronisches Englischwörterbuch und noch weitere attraktive Preise als Siegerprämie mit nach Hause nehmen. Deutschlandweit gab es in diesem Jahr mehr als 260000 Teilnehmer am Wettbewerb, an dem sich das Arnold-Janssen-Gymnasium jedes Jahr mit den Klassenstufen 5 und 6 beteiligt. Innerhalb einer vorgegebenen Zeit (eine Schulstunde) mussten die Schüler/innen einen Fragebogen mit über 50 Fragen zu Sprache und Landeskunde englischsprachiger Länder beantworten.

image002

 

 

Auch andere Teilnehmer/innen erreichten mit ihren guten Ergebnissen Plätze unter den Top-Fünfzehn im Saarland und gewannen Preise: in Klassenstufe 5 Vincent Hippchen (5a) und Nele Baab (5c) und in Klassenstufe 6 Magdalena Sobolewska (6a) und Marie-Christine Schäfer (6b).

Aber nicht nur die erstplatzierten, sondern alle teilnehmenden Schüler/innen erhielten eine Anerkennung für und eine Erinnerung an den Wettbewerb in Form einer Urkunde und einer englischen Jugendzeitschrift.

Den zwei Landessiegern Jonny Davis und Christopher Eckert werden die gewonnenen digitalen Englischwörterbücher spätestens bei der Vorbereitung für die nächste Klassenarbeit oder den nächsten Wettbewerb natürlich sehr nützlich sein, damit die beiden auch weiterhin in Englisch ganz vorne mitmischen und sich der „großen Herausforderung“, die das Lernen einer Fremdsprache mit sich bringt, stellen können. 


Schulbeginn für die Klassenstufe 5

Übersicht über den Ablauf des

1. Schultages der Klassen 5

am Dienstag, 09.September 2014

 

1.– 2. Stunde

 

8.00 Uhr:

Versammlung in der Kirche:

gemeinsamer Wortgottesdienst für Schüler, Eltern und Klassenlehrer

 

im Anschluss:

Willkommensgruß,

Klassenlehrer rufen ihre Schüler auf und begleiten sie in die Klassenräume

 

im Anschluss für die an der Schulbuchausleihe

teilnehmenden Eltern:

 

Schulbuchausgabe in der Turnhalle bei Fr. Schön

(Ausgabe von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr möglich)

 

3. – 5. Stunde

 

9.25 Uhr : Einführung durch die jeweiligen Klassenlehrer

 

12.10 Uhr: Ende des 1. Unterrichtstages für die Klasse 5cEL

 

12.10 Uhr – 13.00 Uhr:  

Mittagessen der Klassen 5a und 5b,

anschließend Unterricht mit den Fachlehrern

 

16.00 Uhr: Ende des 1. Unterrichtstages für die Klassen 5a u. 5b

 


Erster Schultag nach den Sommerferien

1. Schultag des Schuljahres 2014/2015

Montag, 08. September 2014

Klassen 6 – 12

 

7.45 –  8.30 Uhr

1. Stunde:

 

Gottesdienst in der Kirche

Die KlassenlehrerInnen/Tutoren  begleiten diie             

Schüler/innen in den  Gottesdienst.

 

8.35 – 10.00 Uhr

2. Stunde und 3. Stunde:

 

Ordinariatsstunde in den Klassenräumen und Schulbuch-

ausgabe in  der Turnhalle (s. Zeitplan)  mit den KlassenleiterInnen,

Bekanntgabe der FachlehrerInnen, des Stundenplanes,

der Hausordnung, Ausfüllen der Klassenbücher,

evtl. Wahlen für die Ämter und Aufgaben in den Klassen.

 

10.00 Uhr

Ende des 1. Schultages – Abfahrt der Busse: 10.10 Uhr

 

__________________________________________________________

 

10.30 Uhr

4. Stunde:

Lehrerdienstbesprechung

anschließend

ca. 11.20 Uhr: Stufenkonferenz  für alle Kollegen der Klassen 5 und 6

 

 

 

Zeitplan für die Schulbuchausgabe in der Turnhalle:

 

Klassen 6                            – 8.35 Uhr

Klassen 7                            – 8.50 Uhr

Klassen 8                            – 9.05 Uhr

Klassen 9                            – 9.20 Uhr

Klassen 10                          – 9.35 Uhr

jeweils in Begleitung der KlassenleiterInnen

 

Die Schüler nehmen bitte einen Stift zum Unterschreiben der

Empfangsbestätigung mit.


Vokabel-Lernhilfe Vofy ist online!

"Verwirkliche deine Idee!" war das Motto des letzten Jugend forscht-Wettbewerbs. Eines der Jugend forscht-Projekt des AJG hat kürzlich den Sprung von der Idee zur Realisierung geschafft: "The voice of Vocabulary" - oder einfach kurz "Vofy".

Unter www.vofy.de ensteht die erste Lernplattform, die mit Hilfe von Musik und Songtexten das Englischlernen erleichtert. Dabei liefert die Website in ihrer jetzigen Form zu jeder gesuchten Vokabel möglichst bekannte englische Songs, in denen das entsprechende Wort vorkommt.
Außerdem können in naher Zukunft Vokabellisten erstellt und in einem Vokabeltrainer regelmäßig geübt werden. Einmal erstellt, kann eine solche Liste auch mit Freunden/Mitschülern geteilt werden.

Vofy wurde im Jahr 2012 von Marvin Scherschel (damals noch Schüler des AJG) als Jugend forscht-Projekt gestartet und brachte ihm den Jugend forscht-Landessieg im Saarland ein. Auf der internationalen Erfindermesse IENA 2012 in Nürnberg wurde das Projekt mit einer Goldmedaille gewürdigt, und im Jahr 2013 war vofy sogar auf der weltweit größten Jungforscher-Messe ISAF in Arizona vertreten.

Aktuell erfolgt die Weiterentwicklung und Verbesserung des Projektes in Zusammenarbeit mit Schülern des AJG im Rahmen der AG-Vofy (unter Leitung von Marvin Scherschel). Dabei helfen die Schüler bei der Optimierung von Vofy und erhalten gleichzeitig Einblicke in Bereiche wie Marketing, Unternehmensgründung oder -Finanzierung.
Die graphische und technische Realisierung der Website-Oberfläche erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Webmans, das ebenfalls von ehemaligen Schülern des AJG gegründet wurde.

Eine Hürde bei der Realisierung sind die hohen Lizenzgebühren für die Songtexte. Diese sollen über Crowd-Funding finanziert werden. Wer das Projekt unterstützen möchte - egal ob als Fan oder Sponsor - findet weitere Informationen unter https://www.startnext.de/vofy.

Wichtig: Wer vofy in Zukunft nutzen möchte, sollte hier Fan werden. Das ist - ebenso wie die Vofy-Nutzung - kostenlos! Die Zahl der Fans wird für künftige Sponsoren ein wichtiger Anhaltspunkt dafür sein, wie gut das Projekt ankommt.

Übrigens wurde der Projektfilm zu vofy, den man ebenfalls unter obigem Link findet, von der Video-AG des AJG unter Leitung von Herrn Burgard produziert.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen des Projekts Vofy beigetragen haben.

 

Michael Didas


AJG - Zehnerklassen in der Hauptstadt

UND BERLIN WAR WIE NEW YORK

 

ein meilenweit entfernter Ort. Jawohl, Bosse. Kein Problem allerdings für den Intercity. Lediglich dessen Erreichen bei einer genau dreiminütigen Umsteigezeit mit Treppauf und Treppab in Mainz sowie das Räumen der für uns zwar reservierten, aber anderweitig belegten Plätze gestaltete sich schwierig. Da grüßte auch schon Fulda und flugs war der supermoderne Hauptstadthauptbahnhof erreicht. Von hier ging’s in die verschiedenen Quartiere in den Stadtteilen Charlottenburg, Lichterfelde und Reinickendorf.

image001

Im Unterschied zur Romfahrt der Elferklassen hatten die jeweiligen Klassenlehrer nämlich wegen zunächst unterschiedlicher Zielvorstellungen der einzelnen Klassen (auch Barcelona, Hamburg und München waren im Gespräch) ihre Exkursion und somit auch die Unterkünfte unabhängig voneinander individuell geplant. So nahm man etwa auch das Sponsoring saarländischer Bundestagsabgeordneter der unterschiedlichsten Couleur dankbar an. Die Lehrer trafen sich jedoch allabendlich zum Erfahrungsaustausch und zur Planoptimierung beim gemeinsamen Essen.

 

Eine erste Begegnung mit den Hauptattraktionen der Stadt bot die Fahrt mit dem legendären Sightseeing – Metrobus 100 zwischen unserm „Aufmarschgebiet“ Alexanderplatz mit dem berühmten Fernsehturm noch aus DDR – Zeiten und dem Bahnhof Zoo. Einen 360° - Rundblick aus luftiger Höhe verschafften wir uns sodann vom Panoramapunkt am Potsdamer Platz, zu dem uns Europas schnellster Aufzug innerhalb von 20 Sekunden beförderte. Zum Pflichtprogramm in Berlin gehören auch Reichstag, Bundestag, Brandenburger Tor, Siegessäule und ganz aktuell natürlich die „Fanmeile“ dort, wenn auch eine Woche zu spät, dafür aber wesentlich gemütlicher.  Auch vom Wasser aus verschafften wir uns bei einer Bootstour über die Spree einen Überblick zunächst über den älteren Teil der Stadt mit Nikolaiviertel und Museumsinsel, sodann über die modernen Regierungsviertel sowie den imposanten Hauptbahnhof.

image002

Bei Führungen im Neuen Museum sowie im Pergamonmuseum zeigten sich manche Schüler erstaunlich wissbegierig. Das Asisi – Panorama am Checkpoint Charlie bot einen authentischen Eindruck vom Leben im Schatten der Mauer in den 70er Jahren. In der Gedenkstätte Berliner Mauer vermittelten neben dokumentarischen Filmen auch die Wachttürme im Todesstreifen um die Mauer ein Gefühl der Beklemmung. Auch in der berühmten East Side Gallery am Spreeufer in Kreuzberg konnten wir das künstlerisch gestaltete Maueroriginal bestaunen.

 

Neben kulturellen und historischen Studien verblieb aber auch Raum zur Befriedigung niederer Bedürfnisse. So kamen angesichts hochsommerlicher Temperaturen Badelustige bei einem Ausflug an den Wannsee auf ihre Kosten. Und nicht nur die jungen Damen ließen sich von den Läden um das Europacenter am Kudamm oder dem unglaublichen Angebot im Kadewe animieren: „Ei, Alda, e Feierzeisch fier 8000 Euro!“

Aus organisatorischen Gründen kam eine Klasse erst in den Sommerferien heim.  Zeugnisausgabe war je nach „Habgier“ in Braunschweig, Ingelheim oder Türkismühle. Und Tränen – nicht wegen der Zeugnisse, auch nicht Kajal – gab’s zum Abschied in St. Wendel, weil es mit dem neuen Schuljahr auch wieder Veränderungen gibt.


Schulbeginn für die Klassenstufe 5

Übersicht über den Ablauf des

1. Schultages der Klassen 5

am Dienstag, 09.September 2014

 

 

1.– 2. Stunde:

 

8.00 Uhr                       

Versammlung in der Kirche:

gemeinsamer Wortgottesdienst für Schüler,

Eltern und Klassenlehrer

 

                                              

im Anschluss  

Willkommensgruß,

Klassenlehrer rufen ihre Schüler auf und begleiten sie in                                       die Klassenräume

 

 

im Anschluss für die an der Schulbuchausleihe

teilnehmenden Eltern:

 

Schulbuchausgabe in der Turnhalle bei Fr. Schön

(Ausgabe von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr möglich)                                 

 

 

 

3. – 5. Stunde:

 

9.25 Uhr -                    Einführung durch die jeweiligen Klassenlehrer

                                                                

               

12.10 Uhr                     Ende des 1. Unterrichtstages für die Klasse 5cEL

 

12.10 Uhr –

13.00 Uhr                     Mittagessen der Klassen 5a und 5b,

                                        anschließend Unterricht mit den Fachlehrern 

               

16.00 Uhr                    Ende des 1. Unterrichtstages für die Klassen 5a u. 5b

 

               

 


Fractal Foundation verlinkt AJG-Projekt

„Fractals are SMART: Science, Math & Art!“ so das Motto der Fractal Foundation, einer in New Mexico ansässigen Organisation mit dem Ziel, über die Schönheit fraktaler Bilder ein großes Publikum für Mathematik und Naturwissenschaft zu begeistern. Es ist schwer zu beschreiben, was die faszinierende Wirkung von Fraktalen ausmacht: Chaotisch und bizarr wirken sie und auf den ersten Blick und lassen dann doch Regelmäßigkeiten erkennen, deren Beschreibung sich teilweise den üblichen mathematischen Ordnungskategorien entzieht.

AJG-rocks

Mit Fractal Shows in Museen und Planetarien, Fraktal-Wettbewerben, Bastelaktionen in Schulen und vielen weiteren öffentlichen Aktionen bringt die FractalFoundation Mathematik unters Volk. Über 10.000 Likes auf der Facebook Seite zeigen, dass ihr Konzept aufgeht. Auch zwei Aktionen der zurückliegenden Projektwoche 2014 standen unter dem Motto der fraktalen Geometrie. Eine davon hat es als Link auf die facebook-Seite der Fractal Foundation geschafft: Die Projektgruppe „Chaos mit C#“ hat ein Programm erstellt, das zu jedem Namen eine fraktale Juliamenge generiert. Der deutschsprachige Erläuterungstext hat dabei offenbar nicht abgeschreckt: „Don't worry if you can't read the instructions, just type in your name to see how it translates as a Julia Set.“ schreibt die Fractal Foundation als Hinweis auf ihrer Seite.

Neugierig, wie Ihr Name als Julia-Menge aussieht? Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Michael Didas


Auf der Suche nach deutscher Identität

Unter dem Motto „Vom Volk der Dichter und Denker zum Volk der Richter und Henker“ begaben sich 14 Schülerinnen und Schüler des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG) St. Wendel auf die Suche nach deutscher Identität. Nach Mitteldeutschland führte die Spurensuche, genauer in die Gegend um Weimar, Wiege der Deutschen Klassik und zugleich erste „judenfreie“ Stadt im Nationalsozialismus.

Erstes Ziel unserer Tour war die NS-Euthanasie-Gedenkstätte Hadamar bei Koblenz. Die hier unter dem Decknamen „Aktion T4“ durchgeführten Krankenmorde kosteten von Januar 1941 bis Kriegsende im März 1945 ca. 14.500 Menschen das Leben - sogenannte „lebensunwerte Ballastexistenzen“, die hier in der als „Duschraum“ getarnten Gaskammer an Medikamenten oder an Hunger zugrunde gingen. In der Gaskammer wurden 1941 in nur acht Monaten 10.000 Menschen ermordet. Die erhaltene „Schleifbahn“ aus glattem Estrich am Boden, die von der Kammer zum Verbrennungsofen führt, wollte niemand von uns betreten.

image001Weiter ging es nach Erfurt. Dort stand am folgenden Morgen eine Besichtigung des KZ Buchenwald, das nahe der Klassikerstadt Weimar gelegen ist, auf unserem Programm. 250.000 NS-Gegner, sogenannte „Asoziale“, Kriminelle, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Juden, Sinti und Roma aus 50 Nationen waren hier zwischen 1937 und 1945 inhaftiert. „Jedem das Seine“ prangt grotesk an dem eisernen Lagertor. Das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte erlebten wir hier hautnah beim Blick in die Einzelzellen für die todgeweihten Häftlinge, dem „Bunker“, beim Besichtigen der Leichenkarren, Urnenräume und Krematoriumsöfen, im „Pferdestall“, wo die Häftlinge vermeintlich zur „medizinischen Untersuchung“ an einer Wand vermessen wurden, wobei ihnen jedoch ein SS-Mann im Nebenzimmer mit dem Bolzenschussgerät das Genick brach. Eine unvergesslich schockierende Erfahrung!


image002




Damit ließen wir die Stätten der Richter und Henker hinter uns und brachen zu den Dichtern und Denkern in die Klassikerstadt zu einer kleinen Stadt-Tour und zum Besuch im Weimar Haus auf.

Tags darauf konnten wir Weimar in einer Stadtrallye besser kennen lernen. Ob wir Smartphonebesitzer tatsächlich jeden der 32 Orte auf dem Fragebogen besucht und die Infos vor Ort ermittelt haben, sei einmal dahingestellt. Sicher ist jedenfalls, dass die Stadt Goethes und Schillers für jeden etwas zu bieten hat, sei es das Nationaltheater, das Goethehaus, eines der vielen Museen, den riesigen Ilmpark, das Bauhaus usw. Ausklingen ließen wir den Abend dann in Erfurt, bevor wir am vierten Tag die Heimreise antreten mussten.

Diese führte uns zuerst noch nach Eisenach, wo es die Wohnhäuser Bachs und Luthers zu besichtigen gab. Bemerkenswert auch das Burschenschaftsdenkmal, von wo aus wir bis zur berühmten Wartburg blicken konnten - dem letzten Programmpunkt auf unserer Reise -, wo 1521/22 Luthers Bibelübersetzung entstand und 1817 die Studenten zum Wartburgfest zogen.

Wieder zu Hause dürfen wir zurückblicken auf eine sehr gelungene Exkursion, die uns Höhen und Tiefen, Staunen, Erschrecken, Lachen und Schaudern zu bieten hatte, eines jedoch nie: Langeweile. Das sehr nahe Nebeneinander von Hochkultur und brutaler Zerstörung, anschaulich und teils drastisch vorgefunden mitten in Deutschland, hat uns sehr beeindruckt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren, besonders an die uns begleitenden Politik- und Geschichtspädagogen Maria Fromm und Roman Schackmar vom AJG.

 

Joshua Becker (Abiturient)


Erfolgreich bei Kreativwettbewerb

Magdalena Sobolewska erhält Sonderpreis auf Bundesebene

 

Auch im 44. Jahr war der Kreativwettbewerb der Volksbanken und Raiffeisenbanken ein großer Erfolg. Aus mehr als 900 Wettbewerbsbeiträgen zum Thema „Traumbilder: Nimm uns mit in deine Fantasie“ ermittelte die Jury die Gewinner der St. Wendeler Volksbank. Insgesamt 26 Preisträger hat die Volksbank in diesem Jahr ermittelt.

Unter diesen kreativen Jungtalenten war auch Magdalena Sobolewska (Klasse 6a) vom Arnold-Janssen-Gymnasium. Magdalena Sobolewska erhielt sogar im Rahmen der Bundesjurierung einen Sonderpreis.

image008In diesem Jahr widmete sich dieser Jugendwettbewerb „jugend creativ“ dem Thema „Traumbilder: Nimm uns mit in deine Fantasie“. Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 waren dazu aufgerufen, sich mit ihren Träumen künstlerisch auseinanderzusetzen – seien es Nacht- oder Tagträume, Wunschvorstellungen oder Fantasien. Ihre fantastischen Traumwelten konnten die Kinder und Jugendlichen in Zeichnungen, Fotografien, Collagen und Kurzfilmen darstellen.


Das Thema gab den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich mit der Bedeutung ihrer Träume und Gedanken zu befassen. Sie setzen sich mit ihrer eigenen Vorstellung einer traumhaften Welt, mit Realität und Fiktion, mit Wünschen und Sehnsüchten auseinander.

Wir gratulieren Magdalena ganz herzlich zu diesem Erfolg! –

In einer kleinen Galerie können (fast) alle eingereichten Bilder zu diesem Wettbewerb bewundert werden.


Ein Fest der Vielfalt

Arnold-Janssen-Gymnasium lud zum Projektfest

 

In der bis zum letzten Platz besetzten Missionshauskirche feierten am Samstagmorgen der vorletzten Schulwoche die Schüler und Schülerinnen des Arnold-Janssen-Gymnasiums zusammen mit ihren Eltern und Lehrern einen fröhlichen Gottesdienst zur Eröffnung ihres „Projektfestes“: In über 20 verschiedenen, klassenübergreifenden Projekten hatten die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang Raum und Zeit, eigene Interessen zu verfolgen, in der Gruppe Erfahrungen zu sammeln und außerhalb des normalen Unterrichtes zu lernen. An diesem Samstag sollte sich für die Projektgruppen die Möglichkeit bieten, der Öffentlichkeit ihre Arbeit vorzustellen und die Ergebnisse in vielfältiger Form zu präsentieren.

Selten wurde in einem Schulgottesdienst so laut und fröhlich mitgesungen, hatte doch auch Schulrektor Pater Fabian Conrad, SVD, in humorvoller Weise von der Kanzel aus ein  unverkrampftes Verhalten beim Feiern des Wortes Gottes empfohlen. Der Altarraum wurde zum „Schiff AJG“ gestaltet, an dessen Mast und Tauen symbolisch zahlreiche bunte Wimpel für die Vielfalt der durchgeführten Projekte hingen.

Einen ersten Überblick über die Ereignisse einer turbulenten Schulwoche konnten die Besucher anschließend in der Aula durch die Aufführung eines „Projektfilmes“ gewinnen, der die Arbeit aller Projektgruppen dokumentierte und präsentierte. Vor allem die unvermeidlichen „Outtakes“ sorgten noch einmal für große Heiterkeit. Buchstäblich bis in die späte Freitagnacht hatten Schüler mit ihrem „Regisseur“, Johannes Burgard, am Schnitt und der Vertonung eines beinahe professionellen Filmes gearbeitet. Die Besucher staunten über die große Bandbreite der durchgeführten Projekte, deren Ergebnisse dann zum großen Teil in den geöffneten Klassenräumen und Fluren begutachtet werden konnten: Da gab es Künstlerisches, etwa Stillleben in Acryl oder Kreide, Fotografien von erstaunlicher künstlerischer und technischer Perfektion, aber auch die Ergebnisse von Nähen und Schneidern, die im Projekt „Hand und Fuß“ entstanden waren. „Meine Tochter hat mich mit ihrer Bitte, von mir Stricken zu lernen, auf die Idee gebracht“, erklärt Elke Weis, eine der beiden Projektleiterinnen. „Leider spielt Handarbeit an weiterführenden Schulen ja kaum eine Rolle mehr“, so die Biologie- und Deutschlehrerin weiter. „Da ich mich für Mode interessiere und auch einmal Mode-Design studieren will, war für mich sofort klar: Das ist das Richtige für mich“, erzählt der 15jährige Philipp, der stolz von ihm hergestellte Kleidungsstücke und Taschen präsentiert.

Ernsten Themen widmeten sich zwei historisch-politische Projekte, deren Arbeit auch von externen Institutionen wie etwa dem Adolf-Bender-Zentrum begleitet wurde: der Geschichte der Juden in St. Wendel bis zum Holocaust und dem zwiespältigen Bild der Deutschen („Vom Volk der Dichter und Denker zum Volk der Richter und Henker“), wobei hier die Erfahrungen einer Exkursion nach Weimar mit Besichtigungen von Goethe-Haus und dem KZ Buchenwald vertieft wurden.

Wissenschaftlichem Anspruch genügten Projekte wie „Archäologisches Zeichnen“, „Astronomische Beobachtungen am Tageshimmel “ oder das „Chaos mit c#“-Projekt des Fachbereichs Informatik.

Während des gesamten Projektfestes konnten die Besucher zwischen verschiedenen Theater- und Bühnendarbietungen wählen, szenisches Spiel hat ja eine lange Tradition am AJG. Da gab es Kindertheater, eine gelungene Schattenspiel-Variante von „Max und Moritz", aber auch fremdsprachliche Stücke in Englisch oder Spanisch, die z. Teil von den Schülerinnen und Schülern selbst verfasst waren. Einem ernsten Stück, das sich mit der Aufarbeitung der chilenischen Diktatur beschäftigt, vermochten die Zuschauer mittels projizierter Übersetzung der Dialoge zu folgen.

Vieles wäre noch zu erzählen, z. B. von sportlichen Projekten wie dem Camp der Windsurfer am Bostalsee, den Tischtennis-Aspiranten, die mit Hilfe von Trainern und einer „Ballmaschine“ den kleinen Ball zu beherrschen suchten, oder von den Orientierungsläufern, deren Fähigkeiten im Umgang mit Messtischblatt, Kompass und GPS entwickelt wurden. Ins Schwarze trafen die Teilnehmer am Bogenschieß-Projekt.

Carsten Grimm, einer der „Väter“ der Projektwoche, erklärte die pädagogische Bedeutung der Idee folgendermaßen: „Nicht die reine Wissensvermittlung soll hier im Vordergrund stehen, sondern Sach- und Methodenkompetenzen gefördert und Kommunikation und Teamgeist gestärkt werden.“ Dies gelang sicher auch in Projekten, die sich mit „Cybermobbing“ oder dem Thema „Gewaltprävention durch Selbststärkung“ beschäftigten, bei dem in die Kunst des BaJiQuan, einer fernöstlichen Kampfkunst, eingeführt wurde. Lebenspraktische Tipps für Berufsleben und Karrierestart erhielten Schülerinnen und Schüler von externen Referenten unter der Leitung von Peter Jung und Birgit Kraus-Hinsberger beim Projekt „Eintritt in das Berufsleben“.

Bis in den späten Nachmittag genossen die zahlreichen Besucher die Gelegenheit, einen interessanten und entspannten „Schultag“ mit der Schulgemeinschaft des AJG zu erleben. Unter schattigen Bäumen im herrlichen Außengelände der Schule erwartete die Gäste ein reichhaltiges kulinarisches Angebot, das von der Elternschaft organisiert und dargeboten wurde.

Nach dem gelungenen Tag ist man sich einig, diese Veranstaltung, die nicht als „Lückenbüßer“ vor den Sommerferien, sondern als rundum gelungene pädagogische Maßnahme empfunden wurde, in Zukunft zu wiederholen. Und der Projektgedanke findet sicherlich auch Eingang in den ganz gewöhnlichen Unterrichtsalltag einer Schule, die ja seit einem Jahr auch den Weg zur gebundenen Ganztagsschule beschreitet.