Wortgottesdienst zu Beginn der Fastenzeit am 07.03.2019

Einige Gedanken zur Fastenzeit aus dem Wortgottesdienst:

Ich faste mit den Augen.

Einmal weniger aufs Smartphone und auf den Fernseher schauen und dafür

– mehr auf mich selbst sehen

– mehr über Schönes in der Natur    draußen erfahren und

– über mir zugeneigte Menschen  staunen und danken

 

Ich faste mit den Ohren.

Einmal mehrden Stöpsel aus dem
Ohr ziehen und dafür

– mehr die Stille wahrnehmen

– mehr in mich hineinhören

– mehr und mit Aufmerksamkeit auf das hören, was andere und Gott mir sagen.

 

Ich faste mit dem Mund.

Einmal weniger …

– unbedacht, besserwisserisch, und
schlecht über andere reden

– einmal weniger zerstreutes Hineinstopfen von Leckereien

– und dafür langsamer, bewusster,
gesünder und weniger essen

– und denen im Stillen zu danken,  die mich mit diesen Speisen versorgen.

 

Ich faste mit den Händen.

Einmal weniger

– rastlos die Finger über Displays, Tastenund Fernbedienungen gleiten lassen

– stattdessen die Hände dort anlegen,wo unsere Hilfe gebraucht wird, damit das in der Welt besser wird, was heute noch falsch läuft.

 

Arnis Fasend 2019 am 22.02.2019

Auf besondere Weise verabschiedete das St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) seine Schülerinnen und Schüler in die Faschingsferien. Bereits zum siebten Mal startete am vergangenen Freitag um 10:30 Uhr die Faschingsparty „Arnis Fasend“. Das diesjährige Motto „So wie Rainer kann es keiner“ spielte auf den beliebten Schulleiter an.

Gleich zu Beginn bezauberten die Tanzmariechen Lena Schnur, Emily Backes (beide Kl. 8) und Darleen Klein (Kl. 10). Unter der Leitung der Lehrer Weis und Maurer sorgten danach die „Dancing Queens“ für einen weiteren Höhepunkt im Programm. Zuerst tanzten die 13 Mädchen und Frau Elke Weis zu Mamma Mia von ABBA und danach alle, die mitmachen wollten, einen Flashmob zu Fantasy Girl von Johnny O. Einen besonderen musikalischen Höhepunkt in der zur reich dekorierten Narrhalla umfunktionierten Schulaula boten schließlich die drei griechischen Tenöre Matthias Demuth, Manuel Bauer und Luca Jacobi (Kl. 11) unter der Leitung ihrer Mitschülerin Ann-Kathrin Fleck. In Skischuhen, die auf einem Holzbrett befestigt waren, zeigten sie, wie leicht es ist, der Schwerkraft zu trotzen.
Mit Waffeln, Pizzen und Getränken versorgten Schüler der Kl. 12 die jungen Narren, die sich nach stimmungsvoller Unterhaltung durch die Moderatoren Jan Kümmel und Michelle Eckhardt (beide Kl. 12) und die Technik-AG der Schule schließlich beschwingt in die Ferien verabschiedeten.
(Darleen Klein, Lena Hinsberger, Nils Bodtländer – Kl. 10) 

Aufführung des White Horse Theatre: All’s Well that Ends Well von Peter Griffith (nach William Shakespeare)

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

heute möchten wir Sie über eine Gemeinschaftsveranstaltung für alle unsere Schülerinnen und Schüler informieren. Am Freitag 11. Januar 2019 findet ab der 2. Großen Pause die Theateraufführung „All’s Well that Ends Well“ in der Aula unserer Schule statt (Aufführungsdauer ca. 60 Minuten). Die Schüler der Klassenstufen 11 und 12 werden im Anschluss an die Vorstellung mit ihren Englischkursen noch die Möglichkeit eines „Meet & Greet“ haben, d.h. sie können die englischsprachigen Schauspieler bei einer Fragerunde kennenlernen.

Die Aufführung wird großzügig von unserem Förderverein unterstützt, so dass pro Zuschauer nur 3 Euro Eintritt zu entrichten sind. Das Geld sollen die Schülerinnen und Schüler bitte bis spätestens 19. Dezember (letzter Schultag vor den Weihnachtsferien) bei ihrem Klassenlehrer/ in abgeben.

Als zusätzliches Highlight dieser Veranstaltung wird es wieder eine Umsonst-Theke geben. Mit den Erlösen des Weihnachtsbastelstübchens aus den vergangenen Jahren werden Pizza und Punschfür alle gesponsert.

Um Müll zu vermeiden, geben Sie ihrem Kind am Tag der Aufführung bitte Teller, Tasse und eine Tüte für das benutzte Geschirr mit.

 

Weitere Infos zum Veranstalter und zum Stück:

White Horse Theatre ist ein pädagogisches Tourneetheater, das englischsprachige Theaterstücke an deutschen Schulen aufführt. Inzwischen ist White Horse Theatre zur europaweit größten professionellen Theatergruppe dieser Art geworden. Pro Jahr sehen sich ca. 400.000 Schüler die Aufführungen des Theaters an.

 

„All’s Well that Ends Well“ von Peter Griffith

(englische Originalversion von William Shakespeare, entstanden  ~1604-1606)

Helena ist in den Offizier Graf Bertram verliebt. Dieser ist jedoch nicht im geringsten an der Dienstmagd aus der Unterklasse interessiert. Diese neue Version der Shakespeare Komödie, in leichtem modernen Englisch geschrieben, erzählt die Geschichte von Helena und ihrer Entschlossenheit Bertram zu heiraten – egal welche Gefahren oder Schwierigkeiten sich ihr in den Weg stellen. […] Werden Helena und Bertram letzten Endes zusammen sein? Falls sie es sein sollten, wird letztlich alles gut gehen?

(Quelle: https://www.white-horse-theatre.eu)

 

Nikolaus 2018

Alle Jahre wieder … kommt der Nikolaus ans AJG. So erinnerte er an seinem Ehrentag, dem 06. Dezember, die in der Aula wartenden Schülerinnen und Schülern an die Werte, für die der historische Heilige steht, nämlich Stützung der Bedürftigen und Gemeinschaftssinn. Natürlich brachte der hohe Gast auch für jeden einen Weckmann mit. 
Ein herzliches Dankeschön geht an den Förderverein der Schule, der diese Aktion großzügig unterstützte.
Außerdem lobte der Nikolaus die Schülerinnen und Schülern am AJG, die auch in diesem Jahr eifrig Sachspenden zusammengetragen haben, um bedürftige Kinder zu Weihnachten zu beschenken, deren Eltern sich an der St. Wendeler Tafel versorgen müssen.

Zum Gedenken an Pater Konrad Göser (27.02.1925 – 25.11.1988)

Viele Schülerinnen und Schülern und sicher auch Lehrerinnen und Lehrer staunten heute morgen nicht schlecht, als sie an der Einfahrt zum Parkplatz vor dem Missionshaus ankamen. Brannten dort auf den Stufen zur Missionhauskirche Grablichter, oder sah man doch nur die Reflektoren eines abgestellten Schulranzens? Erst beim Vorbeigehen konnte man sehen, dass es tatsächlich Kerzen waren, die dort brannten, und unter ihnen lag ein sorgfältig vorbereitetes laminiertes Blatt, das die  Erklärung für das Aufstellen der Kerzen gab:  Unter der Kopie der Todesanzeige für Pater Göser war zu lesen:

„Hier auf den Stufen vor der Schule hat Pater Göser unzählige Stunden mit uns verbracht. Mit uns gewartet, uns zugehört, uns Mut gemacht – bei Wind und Wetter – jeden Tag vor dem Unterricht und auch nach Schulschluss“

Da sich die wenigsten Mitglieder unserer Schulgemeinschaft noch an Pater Göser erinnern werden, seien für alle übrigen die Seiten des Jahrbuchs 1989 angefügt, die die Beliebtheit Pater Gösers aber auch die Betroffenheit der damaligen Schüler und Lehrer dokumentieren.

Damals schrieb eine Schülerin der Mittelstufe: „Wir werden Sie nie vergessen, denn Sie waren einmalig!“ Schön, dass hier auch 30 Jahre nach Pater Gösers Tod  jemand Wort gehalten hat!

Eine Kerze entzünden, heißt ein Licht in das Dunkle zu stellen,
Orientierung zu geben und ein Zeichen zu setzen, dass man sich  jemandes erinnert, der für einen selbst „Licht“ war, Wärme verströmte  und Geborgenheit schenkte. Erinnerung ist es also,  die die Kerze zum Leuchten bringt.