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Neuigkeiten am AJG

erster Schultag nach den Sommerferien
7. September 2015

 

1. Schultag Klassenstufe 5 Beginn in der Missionshauskirche um 8 Uhr
8. September 2015

 

1. Schultag des Schuljahres 2015/16 

 

Übersicht über den Ablauf des 1. Schultages der Klassen 6-12 am Montag, 07. September 2015

7.45 – 8.30 Uhr - 1. Stunde:

Gottesdienst in der Kirche

Die KlassenlehrerInnen/Tutoren begleiten die

Schüler/innen in den Gottesdienst.

8.35 – 10.00 Uhr - 2. Stunde und 3. Stunde:

Ordinariatsstunde in den Klassenräumen und Schulbuch-

ausgabe in der Turnhalle (s. Zeitplan) mit den KlassenleiterInnen,

Bekanntgabe der FachlehrerInnen, des Stundenplanes,

der Hausordnung, Ausfüllen der Klassenbücher,

evtl. Wahlen für die Ämter und Aufgaben in den

Klassen.

10.00 Uhr: Ende des 1. Schultages

für alle Klassen - auch GANZTAGSKLASSEN - und Kurse

ACHTUNG: Es werden von der Saar-Pfalz-Bus GmbH und angeschlossenen Busunternehmen (wie jedes Jahr üblich) keine Busse eingesetzt. Die Schüler/Innen gehen zu Fuß zum Bahnhof oder werden von den Eltern abgeholt.

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10.30 Uhr - 4. Stunde: Lehrerdienstbesprechung

anschließend

ca. 11.20 Uhr: Stufenkonferenz für alle Kollegen der Ganztagsklassen 5,6 und 7


Zeitplan für die Schulbuchausgabe in der Turnhalle:

Klassen 6 – 8.35 Uhr

Klassen 7 – 8.50 Uhr

Klassen 8 – 9.05 Uhr

Klassen 9 – 9.20 Uhr

Klassen 10 – 9.35 Uhr

jeweils in Begleitung der KlassenleiterInnen

Die Schüler nehmen bitte einen Stift zum Unterschreiben der

Empfangsbestätigung mit.

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Übersicht über den Ablauf des

1. Schultages der Klassen 5

am Dienstag, 08.September 2015


1.– 2. Stunde: 8.00 Uhr :Versammlung in der Kirche:

gemeinsamer Wortgottesdienst für Schüler, Eltern und

Klassenlehrer

im Anschluss: Willkommensgruß,

Klassenlehrer rufen ihre Schüler auf und begleiten sie in die Klassenräume

im Anschluss für die an der Schulbuchausleihe

teilnehmenden Eltern:

Schulbuchausgabe in der Turnhalle bei Fr. Schön

(Ausgabe von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr möglich)

3. – 5. Stunde:

9.25 Uhr:  Einführung durch die jeweiligen Klassenlehrer

13.00 Uhr: Ende des 1. Unterrichtstages für die Klasse 5bEL


12.10 Uhr –13.00 Uhr: Mittagessen der Klasse 5aELG,

anschließend Unterricht mit den Fachlehrern

16.00 Uhr Ende des 1. Unterrichtstages für die Klasse 5a


 

Wir gehen in's Ballett

oder: vom Wagnis, sich auf eine „unbekannte“ Gattung des Theaters einzulassen

Kurz vor den Sommerferien erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 ein ganz besonderes Projekt im Rahmen des Musikunterrichtes - krönender Abschluss der Unterrichtsreihen „Musiktheater“, „Aspekte einer Theaterinszenierung“ und „Instrumentalensembles – Bsp. Sinfonieorchester“.

Dass Ballett nicht nur klassischer Tanz mit Tutu und Spitzenschuhen bedeutet, wurde den Schülern schon klar, als sie die mitreißenden Tanzszenen im Musicalfilm „West Side Story“ erlebten. Nur wenige Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7b hatten Vorbehalte gegenüber der Idee ihrer Musiklehrerin, sich an einem Sonntagnachmittag im Staatstheater Saarbrücken die Inszenierung „Inger_Celis_Ekman“ anzuschauen – ihre Aufgeschlossenheit und Neugierde zeugen von einer großartigen, wünschenswerten Einstellung gegenüber künstlerischem „Neuland“.

Diesem„Neuland“ näherten wir uns in mehreren Schritten zunächst im Unterricht:

In verschiedenen Bewegungsübungen zu Musik (Gehen gemäß des musikalischen Metrums, Akzentuieren bestimmter Taktschwerpunkte durch Körperaktionen, Darstellen von Emotionen in Bewegungen und Posen) und mutigen Paartanzversuchen zu Walzermusik machten die Schüler erste koordinierte oder auch spontan-kreative Erfahrungen des körperlichen Reagierens auf die Musik – Hauptanliegen auch der Gattung Ballett, deren Reiz des Mit-Erlebens während einer Darbietung in der Entschlüsselung des Dialogs zwischen Musik und Körperbewegungen liegt.

Höhepunkt der Vorbereitung des Ballettbesuchs war ein Workshop in der Aula des AJG: eigens aus Saarbrücken angereist waren Dr. Klaus Kieser, der Kompaniemanager des Saarbrücker Staatsballetts, und die beiden Tänzerinnen Lois Alexander und Sarah Philomena Schmidt. Nach einer kurzen Einführung in die zu erwartenden drei Choreographien hieß es Stühle zur Seite räumen und Platz machen für eigenes tänzerisches Tun. Fast alle Schülerinnen und Schüler ließen sich anspornen von den beiden Profitänzerinnen, die eine Originalsequenz aus dem Stück „Cacti“ von Alexander Ekman, in einzelne Bewegungsphasen unterteilt, mit den aufmerksam und engagiert mitmachenden „Probanden“ einstudierten. Das schnelle Tempo der dazu gehörigen Musik ließ manche an ihre Grenzen stoßen – dies ließ jedoch auch erfahrbar machen, wie viel Können und Mühe von Profitänzern erforderlich ist. („toll, dass man mitmachen durfte“, “hilfreiche Infos des Workshopleiters“, „es war zwar zu schnell und zu schwer, aber witzig“)

Dem Besuch der Ballettdarbietung in Saarbrücken sahen die Schüler nun erst recht mit Neugierde entgegen – waren sie doch gespannt, wie „ihre“ Tanzszene auf der Bühne von dem kompletten Ballettensemble getanzt würde!

Im Staatstheater erwartete uns an einem heißen Sommersonntag die Theaterpädagogin Eva Binkle und führte uns treppauf, treppab, über geheime Flure in Räume, die normalerweise dem Theaterbesucher nicht zugänglich sind: Waffenkammer, Nähstube, Räume für Requisiten und Kostüme, Proberäume – Orte, die ahnen lassen, welch immenses Räderwerk an künstlerisch-technischen Disziplinen ineinandergreift, um eine Theaterproduktion zu ermöglichen. Dass kurz vor der Vorstellung nicht der Bühnenraum, Schnürboden und Maschinenräume besichtigt werden konnten, enttäuschte einige, ist jedoch verständlich.

Plätze auf dem zweiten Rang sollten die Sicht in den Orchestergraben ermöglichen, wo das Saarländische Staatsorchester in großer Besetzung die Musik zu den Ballettchoreographien spielte. Nach einigen Umsetzaktionen während der beiden Pausen hatten alle bestmögliche Sichtverhältnisse und dem Miterleben der Vorstellung stand nichts im Wege. In Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern stellte sich heraus, dass Stijn Celis „Neues Stück“ für die meisten zwar interessant aber kompliziert und am anstrengendsten zu verfolgen war. Im ersten Stück, „Walking Mad“ von Johan Inger, faszinierte die Schüler das Tanzen vor, mit und auf einer beweglichen Wand („beim ersten Stück hat mir gefallen, wie sie die Wand genutzt haben“, „das 1. Stück war sehr gelungen, da die Tänzer das Verhältnis zwischen Mann und Frau teils sehr emotional zum Ausdruck brachten“). Höhepunkt und mit Spannung erwartet schließlich „Cacti“ von Alexander Ekman. Gebannt verfolgte man das Geschehen auf der Bühne: die Interaktion von Tänzern mit Musikern eines Streichquartetts, die synchronen Bewegungsabläufe der Balletttruppe, das beeindruckende Spiel mit Lichtspots. („das dritte Stück war ebenfalls gelungen, da es sehr modern gestaltet war und für Jugendliche gut geeignet ist“).

Für fast alle BallettbesucherInnen war dieses Projekt eine lohnende Erfahrung („die Stücke waren speziell aber schön“, „sehr schöne Musik“, „gute Livemusik“, „toller Workshop“, „guter Blick hinter die Kulissen“, „neuer Eindruck von Ballett“), trotz einiger Kritikpunkte, die belegen, wie intensiv sie sich mit der Thematik beschäftigt haben („beim 2. Stück: Unverständnis, worum es geht, sehr eintönige, etwas langweilige Musik“, „die Musik war sehr anspruchsvoll“) . Und negative Anmerkungen wie „Brezeln zu teuer und nicht ofenfrisch“ oder „Klimaanlage nicht ausreichend“ schmälern nicht das insgesamt gute Gesamturteil.

Bestens vorbereitet dank des großen Engagements von Theaterpädagogin, Ballettmanager und Tänzerinnen hatten die Siebtklässler mit der großartigen Saarbrücker Ballettdarbietung ein intensives und beeindruckendes Theatererlebnis.

Jutta Stenger-Mayer


Zwischen Römerlager und Vauban-Festung 


Schullandheimaufenthalt der Klasse 6b in Wallerfangen

Endlich war er da, der lang ersehnte Schullandheimaufenthalt der Klasse 6b am Ende der Unterstufe. Und so trafen sich die Schüler am 07. Juli nach einem verkürzten Schulvormittag gegen 16.30 Uhr mit ihren Betreuern, Frau Mörsdorf und Herrn Mayer, in Wallerfangen. Genauso kurz wie die Verabschiedung von den Eltern verlief auch der erste Programmpunkt: das Beziehen der Betten. Nach einem ausgesprochen guten Abendessen erfolgte dann eine erste Erkundung rund um den Limberg, auf dem in frühgeschichtlicher Zeit eine keltische Höhensiedlung lag. Ein schöner Spaziergang über nicht immer breite Wanderwege schloss den ersten Tag ab und bereitete auf das vor, was noch kommen sollte.

Mittwochs nämlich ging es bei bestem Wanderwetter an der Saar entlang zunächst nach Pachten, wo sich in römischer Zeit (frühes 4. Jh.) sowohl ein römisches Militärlager, von dessen Befestigung ein Lagerturm rekonstruiert wurde, als auch eine römische Zivilsiedlung (vicus) befanden. Von den bisher bekannten 5 römischen vici in der Saargegend ist Pachten der einzige, dessen Name überliefert ist: Contiomagus. Der Inschriftenstein, auf dem dieser Name auftaucht, und Funde aus der Siedlung sowie Grabbeigaben aus ca. 600 Gräbern sind im dortigen Römermuseum zu bewundern, durch das Frau Schmidt sachkundig führte und von der die Schülerinnen und Schüler wegen ihres vorbildlichen Verhaltens auch ein dickes Lob erhielten. Nach einer Freizeit in Dillingen ging es noch zum Dillinger Schloss und von dort zurück nach Haus Sonnental.

Donnerstags stand Saarlouis, die heimliche Hauptstadt des Saarlandes, auf dem Programm. Der Weg, der zunächst an den Feldern der Saaraue und dem Saaraltarm vorbeiführte, endete an dem neu restaurierten Ravelin V der Vaubanschen Festungsstadt. Von dort führte der Stadtrundgang zu der ehemaligen Schleusenbrücke, die das Anfüllen der Festungsgräben und des Umlandes mit Wasser ermöglichte, durch die Reste des Deutschen Tores zur Kaserne VI, die heute das Heimatmuseum der Stadt beherbergt. Hier sind riesige Modelle der alten Festungsstadt und der modernen Einkaufstadt zu sehen, die die Veränderungen und Gemeinsamkeiten im Weichbild der Stadt deutlich zeigen. Nach dem versprochenen „Freilauf“ fanden sich alle pünktlich am vereinbarten Treffpunkt ein, um die Pfarrkirche St. Ludwig zu besichtigen. Zunächst einmal präsentierte sich hinter der neugotischen Fassade ein stützenloser Zentralbau, wobei es dem Architekten Gottfried Böhm darum ging, Kirche als Versammlungsraum der Gemeinde zu interpretieren, in deren Mitte das Messopfer vollzogen wird. Neben der modernen Architektur sind aber auch die leuchtenden Farbfenster des Künstlers Ernst Alt, der ein Schüler unserer Schule (des Missionshauses) war, sehenswert. Die Besichtigung von St. Ludwig verhalf Herrn Mayer sogar noch zu einem unerwarteten Fund: In der Vorhalle entdeckte er ein ihm bisher noch unbekanntes Chronogramm (SANCTA MARIA DEI GENITRIX INVIOLATA IANVA COELI GLORIOSA AVE). Über die Contregarde Vauban, eine kleine künstliche Insel in der Saar zum Schutz der Schleusenbrücke, führte der Heimweg dann durch die in der Nachmittagssonne liegenden Felder. Eine Meditation zum Thema „Weg“ in der eigenwillig als Pyramide gestalteten Michaelskapelle bildete den besinnlichen Abschluss eines schönen, wenn auch anstrengenden Tages.

Der letzte Tag führte dann auf die Höhen des Saargaues. Zunächst ging es nach St. Barbara, wo sich das einzige römische Bergwerk nördlich der Alpen erhalten hat. Sein Besitzer war ein gewisser Emilianus, von dem wir nur wissen, dass er am den Nonen des März die Arbeit aufnahm - so wenigstens der Wortlaut der lateinischen Inschrift - , das Jahr, in dem dies geschah, wird leider nicht angegeben und bleibt so ein Geheimnis der Geschichte. Auf dem Weg zum Emilianus Stollen begegneten wird einem älteren Herrn, der sich nach unserem Ziel erkundigte. Kurze Zeit später erschien er wieder und beköstigte uns mit selbst hergestelltem Trauben- und Johannisbeersaft. Herr Klaus Helmer, so der Name des freundlichen Herrn, erzählte uns noch aus der Zeit seiner Jugend, als in St. Barbara Wein und Erdbeeren angebaut wurden. Nach einem Besuch in Herrn Helmers Garten ging es dann durch den schattigen Blauwald an den sog. Drei Kapuzinern und weitläufigen Kornfeldern vorbei in Richtung unserer Unterkunft.

Wer nicht zu müde war, konnte an den drei Tagen auch ein frühsportliches Programm absolvieren. Geheimtipp war das Yoga-Angebot von Frau Mörsdorf. Bei Herrn Mayer konnten die ganz Sportlichen das Laufabzeichen erwerben: 14 mal wurde das Laufabzeichen der ersten Stufe (15 min) und 12 mal das der zweiten Stufe (30 min) erreicht.

Für viele kam das Abholen durch die Eltern fast zu früh: Man hatte sich eingelebt, war mit Verpflegung und Unterkunft sehr zufrieden, das Wetter hatte mitgespielt und das Programm war abwechslungsreich – wenn auch bisweilen anstrengend. So war der Schullandheimaufenthalt für alle – Schüler wie Betreuer – ein schönes Erlebnis.


Karsten Mayer



Kulturelle Entdeckungsreise durch Katalonien

Zehnerklassen des Arnold-Janssen-Gymnasiums auf den Spuren der Surrealisten in Barcelona

Ein Raunen ist zu vernehmen, als die 35-köpfige Schülerschar vom Arnold-Janssen-Gymnasium im Foyer des Dali-Museums in Figueres eines der berühmtesten Werke des Künstlers betrachtet: zunächst erkennt man lediglich verschiedene Farbpixel und das Bildnis der Dali-Muse Gala. Kneift man die Augenlider jedoch kurz zusammen, so erschließt sich dem Betrachter das Portrait Abraham Lincolns. Unglaublich, wie hier aus einer Kombination aus künstlerischer Gestaltung und mathematischem Kalkül ein beeindruckendes, mehrschichtiges Bild entstand, welches gleich zu Beginn der zweistündigen Führung keinen Zweifel an der Genialität des Künstlers mit dem außergewöhnlichen Schnurrbart lässt. Salvador Dali, der sich hier zu Lebzeiten ein eigenes Denkmal seiner Unsterblichkeit setzte und diese auch in unzähligen Exponaten, wie beispielsweise durch sein häufig wiederkehrendes Motiv –die verschmelzenden Uhren- thematisiert, fordert die Vorstellungskraft der Jugendlichen heraus, indem er die Welt einfach auf den Kopf stellt: mal beginnt es in einer amerikanischen Limousine plötzlich zu regnen, mal bietet sich das Bild einer Schauspielerin der 20er Jahre, komponiert aus verschiedenen Einrichtungsgegenständen zu einem begehbaren Zimmer.

Doch Dali war nicht der einzige Künstler des Surrealismus, der die Kultur Kataloniens entscheidend geprägt hat. Auch Gaudi beeindruckte die Schülerinnen und Schüler bei der Besichtigung der Stadt Barcelona: Hier führte sie die Erkundungstour zunächst in den Park Güel, zur berühmten Kathedrale Sagrada Familia, in deren moderner Architektur sich die unverkennbare Handschrift des Künstlers ebenso widerspiegelt wie in den nahegelegenen Casa Batlo und Casa Mila auf der Rambla, Barcelonas Prachtstraße. Allen Kunstwerken gleich sind neben farbenfrohen Mosaikkompositionen die fließenden, linearen Grundstrukturen. Ein kurzer Fußmarsch in Richtung des Kolumbusdenkmals führte dann direkt zu einem Bodenmosaik seines Zeitgenossen Miro. Von hier aus darf man sich auch einmal von den kulinarischen Zeugnissen katalonischer Kultur beeindrucken lassen: eine riesige Markthalle bietet unzählige landestypische Frischprodukte, wie Oliven, fangfrische Meeresfrüchte und exotisches Obst an. An einem weiteren Tag widmeten sich die Jugendlichen den antikeren Bauwerken der katalonischen Hauptstadt, wie beispielsweise der Kathedrale oder der Kirche St. Maria. Wie gut, dass bei diesem immensen Kulturpensum auch ein Tag zum Entspannen am Strand von Calella bleibt.



Nachbetrachtung: Schulfest 2015 

Das Arnold-Janssen-Gymnasium St. Wendel konnte zu seinem diesjährigen Schulfest bei strahlendem Sommerwetter zahlreiche Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm aus Unterhaltung, Kultur und kulinarischen Angeboten begrüßen.

Am Samstag, dem 18.07.2015, feierte das Arnold-Janssen Gymnasium St. Wendel gemeinsam mit Eltern, Schülern, Lehrern, Ehemaligen sowie Vertretern des Ordens der Steyler Missionare sein Schulfest auf dem Schulgelände.

Die Veranstaltung begann traditionsgemäß mit einem Festgottesdienst der Schulgemeinschaft in der Missionshauskirche um 10.00 Uhr.

Anschließend fand das Schulfest zum ersten Mal im eigentlichen Schulbereich, d. h. in den Klassensälen, auf den Fluren und in den Speisesälen statt. Auf dem Schulhof vor dem Hauptgebäude befanden sich eine Bühne für die Life-Musik, Sitzgelegenheiten im Schatten sowie die Essens- und Getränkestände.

Auch in diesem Jahr boten die Schülerinnen und Schüler des Arnold-Janssen-Gymnasiums und ihre Lehrer ihren Gästen eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Spaß, Spannung und Unterhaltung. Die Klassen und Kurse des AJG zeigten ein erfrischendes Programm für Jung und Alt. Autorennen, Glücksrad, Rodeo und Dosenwerfen begeisterten die kleineren Besucher, während Bogenschießen, Upcycling, Farbschleuder und der Plattenladen das eher erwachsene Publikum ansprachen.

Für die Freunde handgemachter Life-Musik spielten eine Schüler-, eine Lehrer- sowie eine Elternband auf dem Schulhof mit einem Programm aus moderner Pop- und Rockmusik auf.

Darüber hinaus konnten sich die Besucher auf einem Rundgang über das Schulgelände mit Musik an ungewohnten Orten von den musikalischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler des AJG überzeugen. Abgerundet wurden diese kulturellen Beiträge mit der Ausstellung „Schülerarbeiten in Bildender Kunst aus 7 Jahrzehnten“, die im Foyer des Internates zu sehen war.

Sportliche Höhepunkte waren der Auftritt der AJG-Tanzgirls sowie der Lehrer-Schüler-Beachvolleyballvergleich.

Das leibliche Wohl der Besucher kam natürlich auch nicht zu kurz. Vom reichhaltigen Kuchen- und Salatbuffet, beides von den Eltern gespendet, über Spießbraten und Rostwürste, zu Falafel und Cocktailbar war alles vorhanden. Das eifrige AJG-Elternteam stellte die gesamte Beköstigung der Besucher in Eigenregie auf die Beine.

Mit dem Großteil der hier erzielten Einnahmen unterstützt das Arnold-Janssen-Gymnasium seit Jahren verschiedene karitative Initiativen und Projekte der Steyler Missionare in aller Welt. In diesem Jahr soll das erwirtschaftete Geld wiederum zur Unterstützung eines Schulprojektes in Indonesien eingesetzt werden.

Das Schulfest 2015 des Arnold-Janssen-Gymnasiums war eine gelungene Veranstaltung für die gesamte AJG-Schulgemeinschaft. Im nächsten Jahr veranstaltet das AJG dann wieder die Projektwoche mit anschließendem Projektfest.



Dido und Aeneas


Theaterbesuch des E-Kurses Latein

Eine interessante Bearbeitung eines antiken Stoffes konnten die Schüler des E-Kurses Latein gemeinsam mit ihrem Lateinlehrer, Herrn Mayer, in der Alten Feuerwache in Saarbrücken erleben. Da der Lehrplan die Lektüre von Vergils „Aeneis“ für das Halbjahr 11/2 vorsah, stellte die Aufführung von „Dido und Aeneas“ eine willkommene Bereicherung des Lektüreunterrichts dar und belegte die ungebrochene Aktualität des antiken Stoffes.

Das zu jeder Zeit aktuelle Thema der Liebe und ihrer tragischen Komplikation, das von Vergil nicht als Bühnenfassung, sondern als Epos zur Lektüre verfasst worden war, wurde von Regisseur Christian Klees, der gleichzeitig auch Lateinlehrer ist, für diese Aufführung umgearbeitet, so dass eine als Tragödie aufführbare Bühnenfassung entstand. Dabei sind es eigentlich zwei Tragödien, nämlich die Liebestragödie der karthagischen Königin Dido und die Heldentragödie des aus dem zerstörten Troja geflohenen Aeneas. Sowohl das moderne Bühnenbild, das die Handlung auf eine von einem Baugerüst umgebene Spielfläche verlegte – eine Anspielung auf das gerade im Entstehen begriffene Karthago – als auch die wirkungsgetreue deutsche Übersetzug des antiken, lateinischen Epos erleichterten den Zuschauern die Identifikation mit dem von studentischen Laienschauspielern dargebotenen Stoff.


Schülerarbeiten aus 7 Jahrzehnten 

Ein besondere Ausstellung ist zur Zeit am Arnold-Janssen-Gymnasium zu sehen. Im Foyer des ehemaligen Internatsgebäudes hat Frau M. Friedrich, Kunstlehrerin am AJG, eine Auswahl von Schülerarbeiten zusammengestellt, die in den letzten 70 Jahren an dieser Schule entstanden.


Gezeigt werden Bilder, die also noch im Unterricht am früheren „Missionshaus St. Wendel“ angefertigt wurden und solche, die – nach der Namensänderung gegen Ende der 60er Jahre – am jetzigen Arnold-Janssen-Gymnasium entstanden. Diese Namensänderung stellte für die Schule einen entscheidenden Einschnitt dar, bedeutete sie doch die Öffnung einer der Heranbildung des Missionarsnachwuchses dienenden Internatsschule zu einem auch externen Schülern offenstehenden Gymnasium. Entsprechend dieser Entwicklung wurde der Kunstunterricht nach dem 2. Weltkrieg einerseits durch Ordenspersonal (zunächst Pater Funk, Br. Frankus, später Pater Göser und Pater Selbach), dann durch nebenamtliche Lehrkräfte (A. Haberer, Hr. Weis, W. Pack) und schließlich ab Mitte der 80er Jahre durch hauptamtliche Lehrer (W. Schwarz, P. Petzel, K. Mayer, M. Friedrich, M. Kockler) erteilt.













              Ausstellungseröffnung am 10.07.2015


Besondere Erwähnung verdient sicherlich die Tätigkeit von Bruder Frankus (Alfred Kistner, 1891-1970): Ursprünglich in der Leitung des Verwaltungsbüros des Missionshauses beschäftigt wurde er nach dem 2. Weltkrieg auf Grund seiner künstlerischen Begabung als Kunstlehrer in den unteren Klassen eingesetzt. In stetem Bemühen, sich für seine pädagogische Tätigkeit zu qualifizieren, suchte er den Kontakt zu Hans Meyers (1912-2013), einem der damals führenden Didaktiker des Faches Kunst. Erhaltene Briefe deuten daraufhin, dass es Br. Frankus zum einen an fachlicher Beratung und kollegialer Betreuung durch Hans Meyers gelegen war. Auf der anderen Seite stellte er aber auch Hans Meyers Schülerarbeiten zu Veröffentlichung in dessen zahlreichen fachdidaktischen Büchern bzw. zur Aufbewahrung im „Archiv für Jugend und Laienkunst“ zur Verfügung.

Exemplarisch lässt sich an Hand der ausgestellten Schülerarbeiten die Entwicklung des Kunstunterrichts in den letzten 7 Jahrzehnten verdeutlichen:

Von der „Musischen Erziehung“ (1945-1960) mit ihrem Konzept der „Erziehung durch Kunst“, über den „Formalen Kunstunterricht“ (1960-1970) unter dem Schlagwort „Erziehung zur Kunst“, über die „Visuelle Kommunikation“ (1970-1980) mit ihren emanzipatorischen Tendenzen bis hin zur „Ästhetischen Erziehung“ (ab 1980).



Juniorcoaches fürs Ehrenamt 

 

DFB-Jungtrainerlehrgang am Arnold-Janssen-Gymnasium

Wiederum großen Zuspruch fand der zweite DFB-Jungtrainerlehrgang am Arnold-Janssen-Gymnasium. 24 Schülerinnen und Schüler absolvierten erfolgreich den DFB-Juniorcoach-Lehrgang. „Intention des DFB ist es“, wie Rainer Bommer, Verbandsjugendleiter im Saarländischen Fußballverband (SFV), im Rahmen der Zertifkatübergabe ausführte, „junge Leute fit zu machen für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich des Jugendfußballs.“ 

Unter der Leitung des Sportlehrers Carsten Grimm erlernten die Jugendlichen in mehr als 40 Unterrichtseinheiten die Grundlagen der Trainingsorganisation und Trainingsteuerung, machten sich vertraut mit der Philosophie des Kinderfußballs, erhielten erste Einblicke in Fragen der Aussichtspflicht und übten sich in der Prävention sowie im Verhalten bei Sportverletzungen. Die ausgebildeten Juniorcoaches können in den Fußball- und Sport-AGs an der eigenen Schule aktiv werden oder im Rahmen der Nachmittagsbetreuung an ihren früheren Grundschulen. Oder aber sie arbeiten als Trainer und Betreuer im Kinder- und Jugendbereich der Fußballvereine in der näheren Umgebung.



Schulfest am AJG 

 

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Freunde unserer Schule,

das Schulfest 2015 am AJG steht vor der Tür. Um den Überblick über das diesjährige Angebot an kulturellen, sportlichen und unterhaltsamen Veranstaltungen an diesem Tag zu erleichtern, stellen wir Ihnen dieses kleine Schulfestprogramm zur Verfügung.

Das Schulfest beginnt traditionsgemäß mit einem Gottesdienst in der Kirche am Samstag, 18. Juli um 10.00 Uhr.

In diesem Jahr findet das Schulfest im eigentlichen Schulbereich, d. h. in den Klassensälen, in der Aula, auf den Fluren, in den Speisesälen und auf dem Schulhof vor dem Hauptgebäude statt.

Mit einem Großteil der am Schulfest erzielten Einnahmen hat unsere Schule seit Jahren verschiedene karitative Initiativen und Projekte der Steyler Missionare in aller Welt unterstützt. So konnten wir in den letzten 15 Jahren über 85.000 € an verschiedene Projekte spenden. Auch in diesem Jahr soll das Geld zur Unterstützung karitativer Organisationen eingesetzt werden.

Ein weiterer Teil der Schulfesteinnahmen dieses Jahres fließt direkt unserer Schule zu. Wichtige Neuanschaffungen für alle Fachbereiche sollen so mitfinanziert werden. Außerdem leisten wir mit rückgestellten Schulfestgeldern einen Beitrag zur Modernisierung unserer Schule. Darüber hinaus werden mit den erzielten Beträgen auch Veranstaltungen der Schüler- und Elternvertretung finanziell unterstützt.

Wir freuen uns, Sie am Samstag, dem 18.07.2015 am AJG begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen viel Spaß und gute Unterhaltung.

Schulfestprogramm:


Eröffnungsgottesdienst: 10:00 Uhr – Kirche


• Ständige Kunstausstellung „Schülerarbeiten aus 7 Jahrzehnten“: 10.00-20.00 Uhr - Foyer im Internat


Vortrag Karsten Mayer - Einführung in die Ausstellung: 14.00 Uhr – Foyer


AJG-Dance-Girls (Frau Henkes, Philipp Neis): 11.30 Uhr +14.30 Uhr - Schulhof/Bühne


Musikalischer Rundgang (Leitung Frau Stenger-Mayer): 12:00 Uhr - Schulgelände/Schulhaus (Start vor den Speisesälen, EG)


Beachvolleyball - Lehrer gegen die 11er: 13.30 Uhr - AJG-Beachanlage


• die AJG-Lehrerband „Dr. D. and the Teachers“: zwischen 13.00–15.00 Uhr - Bühne Schulhof


• die AJG- Schülerband : zwischen 13.00-15.00 Uhr – Bühne Schulhof


• die AJG-Eltern- und Ehemaligenband: ab 15.30 Uhr – Bühne Schulhof


Spiel, Spaß und Spannung:


Folgende Spiele, Veranstaltungen und Workshops bieten verschiedene Klassen und Kurse auf dem Festgelände an:


Bogenschießen, Theater, „Autorennen“, Kunstausstellung, „Rodeo“, Kreativwerkstatt, Farbschleuder, Schminken, Minigolf, Eisdiele, Häkeln und Stricken, Glücksrad, Flohmarkt, Plattenladen, Torwand, Dosenwerfen u.v.m.


Essen und Trinken:


Für das leibliche Wohl unserer Besucher ist gesorgt. Wir verwöhnen Sie mit Spießbraten, vegetarischen Falafel, Kuchen- und Salatbuffet, Rostwürsten und Pommes, Schwenkbraten sowie kalten und warmen Getränken und vielen anderen Köstlichkeiten.

Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer

sowie die Schulleitung des AJG freuen sich auf Ihren Besuch!



Klimaexpedition 

Nicht schon wieder! – so dachten wohl einige Schüler, als sie am 09.07.2015 aufgefordert wurden, in der 2. Stunde in den Bio-Saal zu kommen, um dort einen Vortrag zum Thema Klimawandel zu hören. Solch einen Gedanken kann man auch verstehen, schließlich ist das Thema allgegenwärtig, ob in der Schule im Unterricht oder in den Medien. Was die Schüler dann erwartete, war jedoch kein einfacher Vortrag über Treibhauseffekt, CO2-Emissionen, Ozonloch und Co., sondern eine interaktive Klimaexpedition, moderiert von Herrn Geisler, einem Mitarbeiter des Umweltbildungsunternehmens Geoscopia, das in Zusammenarbeit mit Germanwatch diese Unterrichtseinheit bundesweit an Schulen realisiert. 

Dabei wurden in 90 Minuten alle Fragen und Inhalte, die aus den Reihen der Schüler kamen, anhand von Live-Satellitenbildern erarbeitet. Seien es nun aktuelle Wetterextreme wie die vergangene Hitzeperiode oder schleichende Veränderungen, die wir kaum bemerken, alle Aspekte rund um das Thema Klimawandel wurden mit objektiven Zahlen und Fallbeispielen veranschaulicht. 

Was am Ende blieb, waren nicht nur ein größerer Informationsstand, sondern auch die unausweichliche Erkenntnis, Klimawandel betrifft uns alle und jeder kann und muss seinen kleinen Teil dazu beitragen, diesem entgegenzuwirken.