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Neuigkeiten am AJG

Klassenstufe 11 in Rom 
2. Juli 2015

 

Compassion Klassenstufe 10 vom 02.07. bis 16.07.15 
2. Juli 2015

 

Klassenstufe 11 in Rom 
3. Juli 2015

 

Klassenstufe 11: Rückkehr aus Rom 
4. Juli 2015

 

Klassen 7a und 7b besuchen eine Ballettaufführung im Staatstheater Saarbrücken 
5. Juli 2015

 

Schullandheimaufenthalt der Klasse 6b im Haus Sonnental Wallerfangen vom 7.7. bis 10.7. 
7. Juli 2015

 

Studien-und Berufsberatung für Klassenstufe 11 
8. Juli 2015

 

Exodustage der Klasse 9b  am  8. und 9. Juli
8. Juli 2015

 

Ausstellungseröffnung "Schülerarbeiten in Bildender Kunst aus 7 Jahrzehnten" im Foyer des Internates, 18 Uhr
10. Juli 2015

 

  Kennenlernnachmittag für neue Klassenstufe 5, 15.30 - 17.00 Uhr
10. Juli 2015

 

Zeugniskonferenz für die Klassen 5 - 11, Beginn 13h30
16. Juli 2015

 

Schulfest 
18. Juli 2015

 

unterrichtsfrei - Ausgleichstag für Schulfest 
20. Juli 2015

 

Wandertag 
23. Juli 2015

 

Ausgabe Jahreszeugnisse, letzter Schultag vor den Sommerferien, frei nach 3. Std. 
24. Juli 2015

 

erster Schultag nach den Sommerferien
7. September 2015

 

1. Schultag Klassenstufe 5 Beginn in der Missionshauskirche um 8 Uhr
8. September 2015

 

Zwischen Himmel und Hölle

 

Musicalbegeisterte Schüler besuchen „Paradise of Pain“ im Saarländischen Staatstheater

An einem sommerlichen Samstagabend im Juni machte sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9 bis 11 erwartungsfroh auf den Weg in die Landeshauptstadt, um zusammen mit ihrer Musiklehrerin die Neuinszenierung von Frank Nimsgerns Erfolgsmusical „Paradise of Pain“ zu besuchen.


Das Musical beginnt mit zwei Toten und einer fatalen Verwechslung: der gewissenhafte Johannes Taucher landet in der Hölle, der verruchte Jonathan Diver im Himmel. Beide Orte sind fest in weiblicher Hand: im Himmel regiert Angelina – dargestellt von Sandy Mölling, bekannt als Mitglied der Band „No Angels“ – in der Hölle ist Mephista der Boss. Dank der Verwechslung gerät in beiden Welten alles aus gewohnten Bahnen: im Himmel ist plötzlich die Hölle los, und in der Hölle kehrt dank des gewissenhaften Neuzugangs eine nie erlebte Ordnung ein...

Frank Nimsgerns Musik packte uns Zuschauer auf dem zweiten Rang mit der mitreißenden Mischung aus Rock und Funk einerseits und den gefühlvollen, melodiösen Balladen. Höhepunkt war die Zugabe, als im Bühnengrund der Blick auf Nimsgerns fabelhafte Band freigegeben wurde und der Chef persönlich auf seiner E-Gitarre spielend zum Bühnenrand geschlendert kam. Der Zusammenschnitt einiger Songs des Musicals riss schließlich die Zuschauer zu frenetischen Jubelausbrüchen hin!

Für Einige aus unserer Schülergruppe ergab sich beim Verlassen des Theaters per Zufall noch die Möglichkeit, ein Autogramm des Meisters zu ergattern!


Während des Rückweges über St. Johanner Markt und Bahnhofstraße, aber auch während der Nachbetrachtung des Theaterbesuchs im Musikunterricht wurde lebhaft diskutiert über so manche Ungereimtheiten hinsichtlich der Inszenierung. Hypothesen wurden aufgestellt und wieder verworfen.

„In meiner Inszenierung geht es um einen Menschen, der nach seinem Tod die Chance bekommt, sein Leben zu reflektieren und zu sehen, welche Fehler er gemacht hat“. Mit dem Regisseur des Musicals über diese Aussage zu diskutieren wäre wohl recht aufschlussreich...

Fazit des Musicalbesuchs: Wir wurden bestens, rockig, fetzig, mitreißend, überraschend, emotional, spannend unterhalten. Das Ballett lieferte eine heiße (nicht immer jugendfreie) Performance, das Bühnenbild war mit einer gekachelten Wand eher karg, doch die unterschiedlichen Projektionen und Spezialeffekte waren beeindruckend – und die hochschwangere Angelina/Sandy Mölling hielt ohne Probleme bis zum Ende durch...


Jutta Stenger-Mayer


Ablenkung mal anders

 

Autorenlesung am AJG

Die Stadt- und Kreisbibliothek St. Wendel sorgte in Kooperation mit dem Friedrich- Bödecker-Kreis bei den Zehntklässlern auf dem „Heiligen Berg“ kürzlich für eine willkommene Abwechslung vom Unterrichtsalltag. „Pfadfinder“ und „Bergsteiger“ Uwe Hippchen präsentierte Dorian Steinhoff, einen jungen Nachwuchsautor, der uns am Arnold-Janssen-Gymnasium in einer zweistündigen Vorlesung drei seiner Texte vorstellte.

Dorian Steinhoff wurde in Bonn geboren, studierte in Trier Jura, Philosophie und Germanistik und ist seit 2007 in der Literaturvermittlung tätig, wobei er natürlich auch versucht, junge Menschen von seinen Werken zu begeistern. Derzeit veranstaltet er überall in Deutschland Lesungen und Workshops über kreatives Schreiben und Poetry-Slam. Dieser war auch für seine Berufswahl ausschlaggebend.

2013 veröffentlichte er das Buch „Das Licht der Flammen in unseren Gesichtern“, aus dem er uns die „Machetenbande“ vorstellte. In besagter Geschichte bezieht sich der junge Autor auf den wahren Fall eines Bundesliga-Fußballers, der aufgrund seiner vom Ghetto geprägten Kindheit in die Verbrechen einer Bande verwickelt wird.

Ein weiterer der vorgestellten Texte trug den Titel „Französisch oder wie ich lernte, konsequent zu scheitern“, in dem er mit viel Ironie auf das typische Leben eines Schülers eingeht.

Mit ebenso viel Ironie und Humor trug er uns den Kurztext „Was mir das Herz bricht - Datingcharme“ vor.


Zwischen den Vorlesungen diskutierten wir über die Thematik der Texte und schweiften zu tiefgründigeren und persönlicheren Themen ab, wie z.B. Fragen über seine Person und Inspiration, seinen Beruf und dadurch die Frage „Was ist ein ‚Traumberuf‛?“. Steinhoffs Kommentar dazu war: „Traumberuf ist, wenn man man selbst sein kann und sich vollkommen wohlfühlt.“

Seine Ideen bezieht er aus dem alltäglichen Leben, baut sich dabei aber eine eigene Welt, in der er seine Figuren beeinflussen kann.

Abschließend lässt sich sagen, dass Dorian Steinhoff uns mit seiner lockeren und sympathischen Art begeistern konnte und mit Gewissheit einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Ein herzliches Dankeschön für die kulturelle Praline an die Stadt- und Kreisbibliothek St. Wendel!


Celina Dewes, Rebecca Fischer (10b)



AJG goes Kirchentag

 

„... damit wir klug werden...“

Fast 100.000 Besucher hatten sich mit uns auf den Weg gemacht zu einem ganz besonderen Event: dem 35. Evangelischen Kirchentag in Stuttgart. Vom 3. bis 7. Juni verbrachten wir - 32 Schüler und 2 Lehrpersonen des Arnold-Janssen-Gymnasiums - 5 erlebnisreiche Tage bei etwa 2.000 Veranstaltungen unter dem Motto: „damit wir klug werden.“ Es fiel uns Schülern wirklich schwer, sich bei dem riesigen Angebot für einzelne Veranstaltungen zu entscheiden, denn es war für jeden Geschmack und jedes Interesse etwas Tolles dabei! Natürlich wollten wir die Bundeskanzlerin Merkel live erleben, die über unsere digitalisierte Welt sprach, und den Bundespräsidenten Gauck, der über die Frage diskutierte, ob man denn eine Weltregierung brauche. Aber da reizten auch Events wie „Wort-Rebellen-Gebete an Gott“, das Planspiel zum Klima „Keep Cool“ und Aktionen wie „Klettern ohne Grenzen “. Was bei allen Veranstaltungen eine fast heimelige Atmosphäre schuf, war dieses Gefühl von Gemeinschaft, von freundlichem Entgegenkommen, Hilfsbereitschaft , einer Art Nächstenliebe – wenn man sich an Busstationen oder Straßenkreuzungen nur suchend umsah, wurde man schon gefragt, ob man Hilfe brauche. Überall verbreiteten die leuchtend roten Kirchentagschals und die gut gelaunten und offenen Menschen eine fröhliche Stimmung, die regelrecht mitriss. Viele junge Leute luden mit Pappschildern zu „Free Hugs“, kostenlosen Umarmungen, ein. Die super organisierte U-Bahn mit sehr vielen Sonderfahrten ließ uns schnell und unkompliziert zu den verschiedensten Veranstaltungen pendeln. Zur Beherbergung so vieler Besucher öffneten die Schulen ihre Pforten, und auch wir campierten in Klassensälen auf Isomatten und in Schlafsäcken – ein Gemeinschaftsabenteuer der besonderen Art.

Uns bleiben viele wunderbare Erinnerungen, z. B. an das stimmungsvolle Lichtermeer am „ Abend der Begegnung“, an den musikalisch toll gestalteten Abschlussgottesdienst , an die Großkonzerte der Wise Guys und Andreas Bouranis, die den Cannstatter Wasen jeweils in eine jubelnde Manege verwandelten. Auch wenn für die jüngere Generation Kirche doch eher uncool scheint, so hat dieser Kirchentag uns doch gezeigt, wie vielfältig, lebendig und modern Glaube sein kann.

So liegen 5 unvergessliche Tage hinter uns im Zeichen des Glaubens - der christlichen Konfessionen ebenso wie der Juden und Muslime – „fröhlich, diskussionsfreudig, kommunikativ, inspirierend, Mut machend“ (Petra Ziegler).

So sind wir uns einig: Beim 100. Katholikentag 2016 in Leipzig sind wir vom AJG sicherlich wieder mit dabei!

"...damit wir klug werden..."


Lea Wengerek, Klasse 11


Fünftklässler im Zoo

 

Ausflug der Klassen 5b und 5c in den Neunkircher Zoo

Am 20.05.2015 unternahmen wir, die Klassen 5b und 5c, einen Ausflug in den Neunkircher Zoo. Um 8.20h fuhren wir am AJG mit dem Bus los. Die Busfahrt dauerte etwa 30 Minuten. Dort machten wir eine Zoorallye. 


In kleinen Gruppen zogen wir los, um diese zu bearbeiten. Bei der Rallye konnte man viel über die einzelnen Tiere herausfinden. 


     



Nach einer Stunde gingen wir zur Vogelflugshow.


Dabei sahen wir viele Tricks von Eulen und Adlern. Danach durften wir uns im Zoo umzuschauen. In der Zeit hatten wir viel Spaß mit unserer Klasse und den Tieren. 




Wir konnten uns im Kiosk oder in einem kleinen Laden etwas Schönes kaufen. Viele besorgten sich etwas als Andenken an diesen tollen Tag. 


Zum Schluss durften wir uns noch die Seehundfütterung angucken. Anschließend fuhren wir mit dem Bus wieder zur Schule.   

Vivien Buckmeier und Giulia Michel, 5c


Laufend Gutes tun

 

Arnold-Janssen-Gymnasiasten spenden 21.000 Euro an Hilfsprojekte 

Wie bekommt man Schüler und Lehrer dazu, Geld für drei Hilfsprojekte zu sammeln? - Indem man ihnen Spaß bereitet, ihren Ehrgeiz weckt und anschauliche Informationen bietet. Und genau diesem Konzept folgte das St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) kürzlich bei seiner Aktion „Lebenslauf“.

In einer 45-minütigen Informationsveranstaltung wurden eingangs die drei Hilfsprojekte in wenigen Worten und mehr Bildern bzw. Kurzfilm vorgestellt. Die vom früheren St. Wendeler Arzt ausgehende Aktion „Medical Care Somalia“ benötigt finanzielle Mittel zum Aufbau einer Landwirtschaftsschule. Der Steyler Missionar Anthony Samy gibt mit Geldern auch aus Europa mittellosen Kindern in Indien die Möglichkeit, in Internat und Schule die Startchancen für ein Leben jenseits von Elend und Armut zu erhalten. Frau Beate Leonhard-Kaul, Leiterin des Kinderhospizdienstes Saar, stellte das lebensbejahende Engagement ihres Teams für Kinder in der letzten Lebensphase vor – und mucksmäuschenstill lauschten ihr mehrere hundert Schüler in der großen Schulaula.

Dann aber war der sportliche Ehrgeiz an dem sonnigen Morgen gefragt. Die Schülerinnen und

Schüler der Jahrgangsstufe 11 hatten eine 500 m lange Flachstrecke rund ums ehrwürdige Missionshaus zu einem perfekten Eventparcours präpariert, was auch Teil des Lehrplans Sport ist. Zeitversetzt wurden die verschiedenen Klassenstufen jeweils nach gemeinsamem Countdown und La-Ola-Welle für 45 Minuten auf die Strecke geschickt und lautstark unterstützt von vielen applaudierenden Schülern und Lehrern am Streckenrand. Auch einige sportliche Eltern und manche Lehrperson ließen es sich nicht nehmen, mit den Kindern zu laufen. Nach jeder absolvierten Laufrunde wurde im Start-Ziel-Bereich ein Strohhalm gereicht, so dass bald ein wahrer Wettstreit entstand: Wer kann schließlich die meisten Strohhälme, also die meisten Laufrunden aufweisen? Und tatsächlich schaffte es manches junge Lauftalent auf 21 Runden (10,5 km). Viele aber feierten ihren persönlichen Erfolg darin, nicht aufzugeben und 45 Minuten durchzulaufen.

Zu einem besonderen Erlebnis aber wurde der Lauf durch rockige Chartmusik aus großen Lautsprecherboxen und durch fetzige Livemusik von der Bühne, wo eine Lehrer- und gleich zwei Schülerbands mächtig einheizten. Tolle akrobatische Darbietungen von zehn Cheerleaders erlaubten den Laufenden Einblicke in eine faszinierende Sportart.

Mit besonderer Freude aber maßen sich die Schüler vom AJG an einem mitlaufenden saarländischen Laufwunder: Sammy Schu, amtierender Juniorenweltmeister im Duathlon und saarländischer Marathonmeister, stattete als Ehrengast seiner ehemaligen Schule einen Besuch ab, lief mit den Schülern mit, spornte sie an und stand ihnen für Fragen rund um die hohe Kunst des Langlaufs Rede und Antwort.

Auch der St. Wendeler Bürgermeister Peter Klär zeigte sich an seiner alten Wirkungsstätte und lobte die perfekte Organisation sowie die Begeisterung der jungen Läufer.

Wer nach 45 Minuten mit dem Laufen fertig war konnte bei leckeren Rostwürsten, Kuchen und Getränken Kräfte auftanken oder sich auch beim sportlichen Spiel- und Spaß-Parcours neben der Laufstrecke mit seinen Schulfreunden im LKW-Drücken und Mattenspringen messen.

Allzu schnell verstrich auf dem „Heiligen Berg“ ein Tag mit einer tollen Stimmung und einem schönen Gemeinschaftsgefühl. Alle haben mit viel Engagement ihren Beitrag für eine gute Sache geleistet und schicken sich jetzt an, von ihren Sponsoren die für die Laufrunden vereinbarten Geldbeträge einzusammeln und diese zu je einem Drittel an die drei Hilfsprojekte zu spenden. Denn laufend Gutes tun hat Tradition an dem lebendigen christlichen Privatgymnasium.


Musik und Lob für engagierte Schüler

 

Zu einem Frühlingskonzert und zur Ehrung besonders engagierter Schülerinnen und Schüler lud das St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) dieser Tage ein. Viele Eltern, Lehrer, Schüler folgten der Einladung und füllten die traditionsreiche Aula bis auf den letzten Platz.

In ihrer Begrüßungsrede verwies die Moderatorin und stellvertretende Schulleiterin Renate Ohlmann erwartungsvoll auf das vielgefächerte musikalische Engagement vieler Schüler sowie darauf, dass es – wie stets im Mai – nicht die durch Schulnoten brillierenden Schüler zu ehren gelte, sondern besonders die, die sich durch zusätzliches Engagement auszeichneten.

Das musikalische Programm lag in den Händen der Musikpädagogin Jutta Stenger-Mayer und wurde von der Klasse 6b mit lautstarken Rhythmen auf Natur- und Stompinstrumenten eröffnet, die in den „Cup-Song“ überleiteten, der mit einem markanten Becherrhythmus begleitet wurde. Dass sich die musikbegeisterte Klasse auch mit klassischer Musik auskennt, bewies sie mit einer instrumentalen Darbietung einer Arie Papagenos aus Mozarts „Zauberflöte“ und dem Kanon „Bona nox“. Danach zeigte die Klasse 5b ihre große Sangesfreude mit dem schwungvollen Lied „Die alte Moorhexe“, bevor mehrere Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen solistische Beiträge zum Konzert beisteuerten: Paul Munzinger spielte das bekannte Klavierstück „Fröhlicher Landmann“ von Robert Schumann, Olivia Kirch meisterte gekonnt einen Satz aus einem Violinkonzert von Antonio Vivaldi, und Nina Oran entlockte ihrer Geige mit „La Cumparsita“ mitreißende Tangoklänge. Mit schnellen Tonleiterläufen und Dreiklangsbrechungen des „Solfegietto“ von C. Ph. E. Bach bewies Marius Conrad sein Können auf den Klaviertasten und Katharina Lermen beeindruckte zum wiederholten Male als Klarinettistin mit einem Rondo aus einem Konzert von F. A. Hoffmeister, begleitet von Frau Haupert-Scherer am Flügel. Als weitere Solistin bezauberte Pauline Klos mit der sanften Klaviermusik „Una mattina“ aus dem Film „Ziemlich beste Freunde“. Zwei weitere Filmmusiktitel interpretierten als Gesangssolistinnen Franziska Krill („My heart will go on“, begleitet von Anna Blume) und Leonie Kirch („Gabriellas Song“) sehr gefühlvoll und ausdrucksstark. Mit „Shalala“, einem Lied über kleine Missgeschicke des Alltags, und dem afrikanischen Volkslied „Banuwa“ begeisterte die Chor-AG der beiden Ganztagsklassen der Klassenstufe 5 unter der Leitung von Frau Schäfer-Lösch. Der Oberstufenchor unter der Leitung von Bernhard Alt begleitet von einigen Instrumentalisten sorgte mit zwei Balladen („Ich wollte nie erwachsen sein“ aus „Tabaluga“ und „Tears in heaven“ von Eric Clapton) für eine ganz besondere Atmosphäre. Zuvor hatte eine fünfköpfige Band der Klassenstufe 10 mit Leadsänger Philipp Schönfeld dem Publikum mit zwei Titeln klangstark und druckvoll eingeheizt.

Zum Abschluss des Konzertes spielte ein aus dreißig Instrumentalisten aus den Klassenstufen 5 bis 11 bestehendes Projektorchester unter Leitung von Frau Stenger-Mayer ein Medley von Themen aus dem Musical „Das Phantom der Oper“. Der Applaus war Lohn für die Probenarbeit der vergangenen Wochen und Ansporn, im nächsten Schuljahr erneut ein Orchesterprojekt durchzuführen, bei dem sich Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen instrumental einbringen können.

Zwischen den Musikbeiträgen wurde jede zu ehrende Schülerin und jeder Schüler in einer kurzen Laudatio durch einen Lehrer gewürdigt und erhielt eine schöne Urkunde, in der die Schule ihren Dank und ihre Anerkennung für das besondere Engagement ausdrückt.

Eine besondere Ehrung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich erfuhren: Jannik Kulesha (Klasse 12; 1. Preis und Landessieg bei „Jugend forscht“ in Mathematik/Informatik sowie erfolgreiches Juniorstudium an der Saar-Uni), Florian Hagenbourger (Kl. 10a; 1. Preis Landeswettbewerb Mathe-Olympiade und jüngster Vertreter des Saarlandes in der Landesmannschaft beim Bundeswettbewerb Mathe-Olympiade), Peter Casper (Kl. 8b; Schulsieger im Wettbewerb „Biologie 2014“), Julia Kümmel, Marie Hagenbourger, Hannah Frensch, Emily Becker (alle Kl. 8a), Pauline Klos, Stefanie Felix, Anna Staudt, Celine Wilhelm (alle Kl. 9a; herausragende Leistungen beim Chemie-Wettbewerb „Dechemax“).

Im sprachlichen Bereich wurde besonders gewürdigt: Matthias Schröder (Kl. 6c; Schul- und Kreissieger im Vorlesewettbewerb); Laura und Pauline Tasche (Kl. 9b; Schulsiegerinnen im Wettbewerb „Jugend debattiert“ und herausragende Leistungen in Englisch), Pauline Klos und Stefanie Felix (beide Kl. 9a; erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Jugend debattiert“), Johannes Müller (Kl. 6b; hervorragende Leistungen in Latein und breitgefächertes großes schulisches Engagement) und die Klasse 7b, die mit ihrem Fremdsprachenprojekt „The truth-telling-machine“ den Landessieg errang und Anfang Juni zum Bundeswettbewerb nach Hamburg eingeladen ist.

Darüber hinaus erfuhren Lob und Anerkennung: Andreas Becker (Kl. 12; vielfache Mithilfe bei Schulgottesdiensten und Vorstandsarbeit in der Landesschülervertetung), Lena Holzer (Kl. 11; Engagement bei Schulgottesdiensten und nachwuchsjournalistische Schulungen), Alexander Kümmel (Kl. 11; jahrelange Mitarbeit in der Schülervertretung, in der Landesschülervertretung sowie in der Technik-AG am AJG, Bundesgeschäftsführer der Schüler-Union), Christian Riefer (Kl. 11; Schülersprecher am AJG und Leiter der Technik-AG), die gesamte Klasse 9a (vielfache Mithilfe bei Schulveranstaltungen), Noah Feldmann (Kl. 10a, Schulsieger im Geografie-Wettbewerb), Julie Kümmel, Marie und Florian Hagenbourger (Produktion einer DVD zur Skifreizeit).

Für einen reibungslosen Ablauf der verschiedenen Programmpunkte sowie die gute Aussteuerung der Anlage und die Lichteffekte sorgten die Mitglieder der Technik-AG.

Die Schulleitung dankt allen engagierten Schülerinnen und Schülern am AJG und ist zuversichtlich, mit diesen Ehrungen auch weitere Schüler ermutigen zu können, ihr Potenzial und ihre Persönlichkeit zu entwickeln.


Lateinschüler in der Kaiserresidenz Trier

 

Am 06.05.2014 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Lateinklassen 6 b und 6c in Begleitung ihrer Lateinlehrer (Herrn van Hoof und Herrn Mayer) Trier, die ehemalige Kaiserresidenz an der Mosel.

Der Stadtrundgang begann bei strahlendem Sonnenschein an dem besterhaltenen römischen Stadttor nördlich der Alpen, der Porta Nigra. Ursprünglich aus gelblichgrauem bzw. rotem Sandstein erbaut, änderte sich im Laufe der Jahrhunderte durch Verwitterung die Farbe, so dass im Mittelalter der Name Porta Nigra = Schwarzes Tor üblich wurde. 

Auf dem Weg zum Hauptmarkt konnten die Schüler einen der noch drei erhaltenen mittelalterlichen Wohntürme Triers, das Dreikönigenhaus, bewundern. Ursprünglich war das Untergeschoss nicht durchfenstert und das Gebäude konnte nur über den hochgelegenen Zugang auf der rechten Seite über eine Zugtreppe erreicht werden. Der Hauptmarkt mit seiner beeindruckenden historischen Architektur - Marktkreuz (958), Petrusbrunnen (1594/95), Rotes Haus (1684), Steipe (15. Jh.) - bot Gelegenheit, die zahlreichen lateinischen Inschriften zu besprechen. 

Auch die lateinischen Inschriften an der Stadtkirche St. Gangolf (vigilate et orate) und am Dom St. Paul/St.Maria (Nescitis, qua hora dominus veniet) blieben nicht unbeachtet und konnten nach knapp zwei Jahren Lateinunterricht fast mühelos übersetzt werden.

Das Diözesanmuseum bot mit den christlichen Inschriften und mit dem Modell der konstantinischen Doppelkirchenanlage

einen Einblick in Kunst und Kultur der Spätantike. Von besonderer Bedeutung sind hier vor allem die unter dem Dom gefundenen konstantinischen Deckengemälde, die die Restauratoren in mühevoller Arbeit über Jahre aus Hunderten von Einzelstücken puzzleartig zusammensetzten.

Beeindruckt zeigten sich alle Schüler von der Basilika, der Audienzhalle des römischen Kaisers: Sie ist so groß, dass die Porta Nigra ohne Probleme in sie hineingestellt werden könnte, und war für Empfänge von Bittstellern und Gesandten vorgesehen. Sie konnte je nach Besucherzahl in verschiedenen Abschnitten beheizt werden – im kalten Norden ein nicht zu unterschätzender Komfort.

Nach der Mittagspause stand dann das Mittelrheinische Landesmuseum auf dem Programm: beeindruckende Mosaikfußböden von beachtlichen Ausmaßen, römische Grabdenkmäler, römische Schätze und Luxusgüter (einer der weltweit sechs erhaltenen Diatretbecher) konnten hier bewundert werden.

Den Abschluss bildete der Besuch des etwas außerhalb der Innenstadt gelegenen Amphitheaters. Die unter dem Arenaboden gelegenen nassen Kellerräume, in denen sich die Verurteilten und die Tiere aufhalten mussten, ließen alle doch etwas gruseln, vermochten aber nur einen schwachen Eindruck von diesem dunklen Kapitel der römischen Kultur zu geben. Umso schöner war das Bild, das sich von dem maenianum summum, von den obersten Sitzreihen der ehemaligen Zuschauerränge des Amphitheaters, bot.



 Spenden für Nepal

 

„Die Erde bewegte Nepal – und wir wollen in Nepal Gutes bewegen.“

So sagten sich die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5a am St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasium. Entsetzt wegen des Leids, das über das Land im Himalaya gekommen ist, beschlossen sie spontan, aktiv etwas dagegen zu tun. Schnell überzeugten sie ihre Lehrer in den Unterrichtsstunden eine kleine Hilfsaktion an der Schule vorzubereiten. Plakate wurden gemalt, Wechselgeld besorgt, Kuchen und Muffins gebacken, Tische in den Flur gestemmt – alles, um die Schülermassen in zwei großen Pausen zum Kuchenkaufen und Spenden zu bewegen. 





















Die Schüler und Lehrer vom „Heiligen Berg“ zeigten sich spendabel und griffen bei den Leckereien gerne zu.

So können die kleinen Helfer vom AJG jetzt 200,- € zur Direkthilfe nach Nepal überweisen. Zurück bleibt bei ihnen das gute Gefühl, die Welt ein bisschen besser gemacht zu haben.


Konzert und Ehrung am AJG

 

Das Arnold-Janssen-Gymnasium St. Wendel lädt zu einem „Frühlingskonzert“ ein für Mittwoch, den 20. Mai 2015 um 19.00 Uhr. Aus den Reihen der Schüler werden begabte Solisten mit Gesang, Klavier, Geige und Klarinette, aber auch ein Projektorchester und zwei Chöre den Abend musikalisch gestalten. Zudem bringt die Klasse 7b in englischer Sprache ein Theaterstück zur Aufführung, das gerade eben den Landeswettbewerb gewann und mit dem die Schüler- und Schülerinnen vom AJG das Saarland in Hamburg beim Bundesentscheid vertreten werden.

Im Rahmen dieses Konzertes in der Aula der Schule werden Schülerinnen und Schüler geehrt, die sich im Laufe des Jahres durch besondere Leistungen und Engagement ausgezeichnet haben.

Zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen sind die Mitglieder der Schul- und Hausgemeinschaft sowie die Eltern und alle, die der Schule verbunden sind.


"Die Bundeswehr in Afghanistan"


Vortrag „Die Bundeswehr in Afghanistan – Meine Geschichte“

für die Klassenstufe 10

Einen Einblick in die Praxis der Auslandseinsätze der Bundeswehr konnten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 am Donnerstag, den 7. Mai 2015 gewinnen. Stabsfeldwebel Ralf Brill berichtete insbesondere von seinem 2.Afghanistan-Aufenthalt 2007, wo er als Zugführer mit seiner Mannschaft im Gebiet Kundus für Sicherungsaufgaben zuständig war.  














Herr Brill ergänzte seinen Vortrag mit professionellem Filmmaterial: Dieses 13. deutsche Einsatzkontingent war durch ein Filmteam begleitet worden. Zudem war er so nett, der Schule vielfältiges Anschauungs- und Informationsmaterial, z.B. visuelle Sprachführer für Bundeswehrsoldaten im Einsatzgebiet oder Monographien über die Geschichte Afghanistans, zur Verfügung zu stellen.

Besondere Aufmerksamkeit aber erhielt er für die Auszüge aus seinem persönlichen Einsatztagebuch: Mit Berichten und Fotos erläuterte er die Einsätze seiner Mannschaft. Den Schülern wurde klar, dass Sicherungsaufgaben ein hartes Geschäft sind. Die daraus resultierenden seelischen Belastungen anschließend zu ertragen und zu verarbeiten ist für sie und auch ihre Familien keine einfache Aufgabe. Die Rückmeldungen bei einer Nachbesprechung im Unterricht zeigten, dass die Schülerinnen und Schüler diesbezüglich vor allem die ungeschönte Offenheit beeindruckte, mit der Herr Brill über seine eigenen Erfahrungen sprach. Für Posttraumatsche Belastungsstörungen (PTBS) gibt es heute ein eigenes Forschungszentrum und mehrere Schwerpunkte in

Bundeswehrkrankenhäusern.