Ganztagsklasse? Zu den Downloads..
Hauptbild

Neuigkeiten am AJG

Christi Himmelfahrt - Feiertag
5. Mai 2016

 

1. verfügbarer Ferientag
6. Mai 2016

 

Ausgleichstag - unterrichtsfrei 
9. Mai 2016

 

Nachtermine Sport vom 09. bis 13.05.2016 
9. Mai 2016

 

Theater Überzwerg am AJG mit "Fluchtwege" von Nick Wood, 10h35, Aula (Klassen 6 und 7)
11. Mai 2016

 

Mitgliederversammlung Förderverein, 18 Uhr
11. Mai 2016

 

2. Gesamtkonferenz, 16 Uhr 
11. Mai 2016

 

"Wirtschaft" Kl.stufe 10
13. Mai 2016

 

Pfingstmontag - Feiertag
16. Mai 2016

 

2. verfügbarer Ferientag
17. Mai 2016

 

3. Schulkonferenz, 19 Uhr
19. Mai 2016

 

Nachtermine schriftliches Abitur vom 19.05. bis 25.05.
19. Mai 2016

 

"Wirtschaft" Kl.stufe 10
20. Mai 2016

 

Frühlingskonzert mit Ehrung,  19 Uhr, Aula
24. Mai 2016

 

Teilnahme am Katholikentag in Leipzig (Schüler/innen der Kl. 9/10) vom 25. bis 29. Mai 
25. Mai 2016

 

Alumnifest ab 20 Uhr in den Räumlichkeiten der Schule
25. Mai 2016

 

Fronleichnam - Feiertag 
26. Mai 2016

 

3. verfügbarer Ferientag
27. Mai 2016

 

Schüleraustausch Frankreich vom 30.05. bis 05.06.2016
30. Mai 2016

 

mdl. Ersatzprüfungen in Sport
30. Mai 2016

 

Fahrtenwoche, u.a. Romfahrt der Klassenstufe 11, vom 30.05. bis 04.06.2016
30. Mai 2016

 

"Wirtschaft" Kl. 10
3. Juni 2016

 

"Wirtschaft" Kl. 10
10. Juni 2016

 

Mündliche Abiturprüfungen
16. Juni 2016

 

Mündliche Abiturprüfungen
17. Juni 2016

 

"Wirtschaft" Kl. 10
17. Juni 2016

 

Compassion-Projekt der Klassenstufe 10 vom 20.06. bis 01.07.2016 
20. Juni 2016

 

Abiturfeier
24. Juni 2016

 

Zeugniskonferenz Kl.5-11, 13h30
4. Juli 2016

 

Projektwoche vom 05.07. bis 08.07.2016
5. Juli 2016

 

Projektfest/Schulfest
9. Juli 2016

 

Ausgleichstag für Projektfest/Schulfest - unterrichtsfrei
11. Juli 2016

 

Bildungsfahrt Kl.10 nach Berlin vom 11.07. bis 14.07.
11. Juli 2016

 

Wandertag
14. Juli 2016

 

Zeugnisausgabe - letzter Schultag vor den Sommerferien- unterrichtsfrei nach der 3. Std.
15. Juli 2016

 

Sommerferien bis Samstag, 27.08.2016
18. Juli 2016

 

Einladung

zum großen Treffen ehemaliger Schüler, Lehrer und Freunde des Arnold-Janssen-Gymnasiums


Erinnern Sie sich noch an Ihre Zeit auf dem "Heiligen Berg“?

Wie wäre es, einen Abend lang in angenehmer Atmosphäre in Erinnerungen zu schwelgen und sich mit Ihren Wegbegleitern von damals auszutauschen?

Oder gar einen Blick in die Zukunft der Schule zu werfen?

Wir möchten Ihnen dazu Gelegenheit geben und freuen uns, Sie

am Mittwoch, den 25.05.2016 (vor Fronleichnam)

um 20:00 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr)

in den Räumen des Arnold-Janssen-Gymnasiums St. Wendel

begrüßen zu dürfen.

Genießen Sie den Abend bei Live-Musik, einer nostalgischen Zeitreise und einer spektakulären Feuershow.

Beim gemeinsamen Feiern informieren wir Sie über Neuigkeiten rund um die Schule und das neue Netzwerk aus ehemaligen Schülern, Lehrern sowie Freunden des Arnold-Janssen-Gymnasiums.

Auch für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt.

Wenn Ihnen der Gedanke gefällt, zögern Sie nicht!

Senden Sie uns bitte Ihre Anmeldung bis zum 15. Mai 2016 per E-Mail an alumni@eltern-ajg-wnd.de unter Angabe Ihres Namens und der Anzahl der teilnehmenden Personen.

Wir freuen uns auf Sie!


Mit herzlichen Grüßen


Martina Hoffmann-Kümmel, Schulelternsprecherin

Rainer Bommer, Oberstudienrat i. Pr., Kommissarischer Schulleiter

Missionshausstraße 50 l 66606 St. Wendel l 06851 / 805 300 l schulleitung@ajg-wnd.de

Folgen Sie uns im Internet:

facebook: www.facebook.com/elternajgwnd  

Webseite der Elternvertretung: www.eltern-ajg-wnd.de Webseite der Schule: www.ajg-wnd.de




AG Zukunft des AJG

Gründung des Vereins der Ehemaligen und Freunde des AJG

An alle Ehemaligen und Freunde des AJG

nachdem die Öffentlichkeit durch die teilweise durchaus auch spektakulären Aktionen für die brisante Lage des AJG nach dem Rückzug der Steyler Missionare als Träger sensibilisiert ist, gilt es nun, ein Konstrukt zu schaffen, das die Zukunft des AJG in finanzieller Hinsicht trägt. Dabei ist an eine Stiftung gedacht nach dem Vorbild anderer Gymnasien, die ebenfalls von ursprünglich privaten Trägern in eine Stiftung überführt wurden.

Diese anvisierte Stiftung soll von mehreren Seiten finanziell ausgestattet werden. Neben Förderern und Sponsoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Industrie sollen auch ein Elternverein und ein Verein von Ehemaligen (Alumni) und Freunden des AJG diese Stiftung unterstützen.

Da der vor einigen Jahren gegründete Verein der Ehemaligen und Freunde der Steyler Missionare mittlerweile aufgelöst ist, wird ein neuer Verein der Ehemaligen und Freunde des AJG gegründet.


Die Gründungsversammlung findet am Sonntag, dem 24.04.2016, um 16.00 Uhr im Lehrerzimmer des AJG statt.


Zu dieser Gründungsversammlung sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

Der neue Verein wird in einer größeren Veranstaltung, die am Mittwoch, dem 25. Mai (Mittwoch vor Fronleichnam), am AJG stattfindet, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die „Aktionsgruppe“ der Eltern und Lehrer hat bereits die Planung, Vorbereitung und Organisation dieser Veranstaltung übernommen.



Der Halberg rief... 

 

und 60 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 des Arnold-Janssen-Gymnasiums folgten der Einladung im Rahmen eines Kulturwandertages zum Saarländischen Rundfunk.

Woher kommt die Musik, die wir täglich im Radio hören? Wie sieht es in einem Rundfunkstudio aus? Wie und wo werden auf dem Halberg Hörfunk- und Fernsehsendungen produziert? Auf diese und weitere Fragen wussten die SR-Mitarbeiter Viviane Shabanzadeh und Freaky Jörn während einer Führung durch die Sendeanstalt kompetent, freundlich und auch unterhaltsam zu antworten.

Der Rundgang wurde zu einer Erlebnistour durch den weitläufigen Gebäudetrakt. Vom neuen Green-Room oder den großen Studios mit unzähligen Scheinwerfern, Teleprompter und weiterer technischer Ausstattung waren die Schüler begeistert, und interessiert folgten sie den humorvollen Ausführungen Freaky Jörns über die Praxis von Live-Sendungen.

Spannend war der Besuch in einem Studio, in dem ein Moderator gerade „auf Sendung“ war. Einige Schüler wurden sogar zum Thema „Glück“ interviewt und konnten ein paar Tage später, am „Weltglückstag“, ihren Beitrag im Radio hören!

Ein weiterer Programmpunkt des Kulturwandertages war ein Schlagzeug-Projekt mit Michael Gärtner, Musiker der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, im Großen Sendesaal. In kurzen Videoeinspielungen umriss er die Welt der Schlaginstrumente und demonstrierte sein Können auf dem Schlagzeug, der kleinen Trommel und dem Marimbaphon. In Mitmachaktionen konnten sich alle rhythmisch betätigen – kein Problem für aufgeweckte, motivierte Zuhörer! 

Akustisch eindrucksvoll erwies sich eine Improvisation mit einem Klangteppich aus (etwa 60!) Handy-Klingeltönen, kombiniert mit Klängen und Geräuschen von Gong, Regenmacher und Drumset.

Die Zeit verging wie im Fluge, und eiligst sprintete die von Frau Friedrichs, Frau Stenger-Mayer und der FSJlerin Lea Hanke begleitete Schülerschar zum Bus, der zur Heimfahrt nach St. Wendel bereit stand.

(weitere Fotos in der Bilderspalte)

Jutta Stenger-Mayer


Alles "piccobello" im Saarland

Die Klasse 5b des AJG half tatkräftig mit!!

Das Saarland piccobello aufräumen? Ja klar, da wollten wir mitmachen!!

Und so meldeten wir - die Klasse 5b des Arnold-Janssen-Gymnasiums in St. Wendel gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin, Frau Reichert-Alt, – bei der „saarland piccobello-Sammelaktion“ an.

Natürlich bereiteten wir uns darauf gut vor: In Erdkunde besprachen wir mit Frau Bartholome-Perinotto genau, welche Arten von Müll es gibt, wie man ihn sinnvoll trennt, wie man ihn richtig entsorgt, aber auch, wie man ihn vermeidet. – Übrigens haben wir mit ihr auch in unserer Klasse eine eigene konsequente Mülltrennung eingeführt mit einem gelben Sack, einem Restmüll- und einem Papierbehälter.

Am Freitag , dem 11.03.2016, um 10 Uhr war es dann soweit: Mit Müllsäcken und ganz neuen gelben Arbeitshandschuhen – die die Firma Kaufland gestiftet hatte – ausgerüstet machten wir uns auf den Weg zum Müll: In 4 Gruppen eingeteilt waren wir - unterstützt von 3 Mamas und unserer Klassenlehrerin - fast 3 Stunden lang unterwegs, um in St. Wendel rund ums Missionshaus und in der Innenstadt Müll zu sammeln.

Nur eine kleine Essenspause gönnten wir uns dazwischen, denn es gab wirklich viel zu tun: Im Wald, an Böschungen, auf Wiesen und am Straßenrand fanden wir die verrücktesten Sachen: Z. B. einen kaputten Stöckelschuh, einen Schulrucksack samt Inhalt, ganz viele Regenschirme, Autoreifen, ein Mikrowellengerät und einen ganzen Leitpfosten, den offen-sichtlich jemand aus dem Boden gerissen und eine Böschung hinuntergeworfen hatte.

Eine Gruppe entdeckte ein - leider völlig verdrecktes - Campingzelt mit Isomatte und Schlafsack. Daneben füllten wir 11 Säcke voll mit Flaschen, Tüten und sonstigem Abfall.

Gegen 13 Uhr trafen sich alle Gruppen wieder am AJG, um einige Gruppenbilder – mit dem gesammelten Müll - zu machen als Erinnerung an diesen tollen und erlebnisreichen Tag.

Am Ende der Aktion waren wir uns einig: Nie hätten wir gedacht, dass Leute so viele und so große Dinge einfach irgendwo liegen lassen. Wir fanden es ziemlich traurig, was die Leute so alles wegwerfen, ohne sich weiter darum zu kümmern. Manche Menschen scheinen sich gar keine Gedanken darüber zu machen, wenn sie Glas oder gefährliche Sachen, an denen sich Tiere oder Kinder verletzen können, in der Natur liegen lassen.

Aber, so sagten alle auch: Wir sind richtig froh, dass wir der Umwelt helfen konnten!! Und: Wir hatten zusammen viel Spaß dabei!!

Emily Backes, Luana Nastulla, Michelle Rublack, Lena Schnur, Klasse 5b




Finn Fabry liest am besten 

Arnold-Janssen-Gymnasiast siegt im Kreis

Sieben Sechstklässler waren bereits als Schulsieger im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ermittelt. Sie trafen sich nun im St. Wendeler Landratsamt, um ihre Kreissieger zu bestimmen. Dieser wird am 18. Mai den Landkreis auf Saarlandebene vertreten und dort um den Einzug ins Bundesfinale kämpfen.

Jedes Kind hatte beim Kreisentscheid zwei Aufgaben zu bewältigen. Anfangs wurde für höchstens fünf Minuten aus einem selbstgewählten Buch gelesen. Zuvor führten die Finalisten in freien Worten kurz in die Texthandlung ein. Anschließend war aus dem ihnen unbekannten Buch „Spacekids“ zu lesen. Neben der Textsicherheit achteten die Juroren auf eine ansprechende Betonung und Aussprache.

In der Gruppe der Gymnasiasten setzte sich Finn Fabry vom St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasium durch. Er vermochte es in besonderer Weise, selbst schwierige chinesische Namen und englische Wörter fehlerfrei vorzutragen, den Textzusammenhang sofort zu erfassen und in lebendiger Betonung zu lesen.

Zum Lohn für die Mühen und als Anerkennung der guten Leistung erhielt jedes vorlesende Kind eine Urkunde sowie ein schönes Buch. Finn Fabry wurde zudem mit einer Siegerurkunde sowie einem weiteren Buchgeschenk ausgezeichnet.

Die Schulgemeinschaft am Arnold-Janssen-Gymnasium gratuliert Finn Fabry herzlich und drückt ihm fest die Daumen, wenn es im Mai nach Saarbrücken geht, um den Landessieger zu ermitteln.



Erfolgreich  beim Internet-Teamwettbewerb 


Das Arnold-Janssen-Gymnasium stellt beim Internet-Teamwettbewerb Saarland 2016 gleich zwei Sieger

Am 8. März erhielten die beiden siegreichen Klassen 9a (Niveau 3) und Französisch E-Kurs (Niveau 4) ihre Urkunden aus den Händen des saarländischen Ministers für Bildung und Kultur.

Vom Cornelsen-Verlag gab es jeweils hundert Euro für die Klassenkasse und vom Institut Français ein Jahresabonnement der Culturethèque, einem digitalen Kulturportal.

Das Institut Français, das zusammen mit dem Cornelsen-Verlag Ausrichter des Wettbewerbs ist, war auch Gastgeber der Preisverleihung in der schönen Villa Fuchs - unter der Regie von Frau Elise Le Bréquier und Frau Sandra Fuhrmann.


Die Redner (Frau Dr. Valérie Deshoulières, Leiterin des Institut Français und Professorin an der Universität des Saarlandes, Herr Georges Leyenberger, Attaché für Zusammenarbeit im Bereich der französischen Sprache, Herr Frédéric Joureau, französischer Generalkonsul des Saarlandes, und Herr Ulrich Commerçon, saarländischer Minister für Bildung und Kultur) fanden anerkennende und ermutigende Worte für die eingeladenen Schüler. 

Sie stellten in ihren Ansprachen die Bedeutung des Elysée-Vertrages von 1963 heraus, einem Meilenstein der deutsch-französischen Freundschaft. Gleichzeitig wiesen sie auf den motivierenden Charakter des Wettbewerbes hin, der vielfache Kompetenzen der Teilnehmer voraussetze und fördere: u.a. Medienkompetenz und Internetrecherche sowie selbstständiges Zeitmanagement und Teamarbeit, um achtzig Fragen aus zehn verschiedenen Bereichen der französischen Sprache und Kultur in einem Zeitraum von drei Schulstunden beantworten zu können. Die betreuenden Lehrkräfte wurden mit wunderschönen Blumensträußen überrascht.


Die Preisverleihung ist auch auf der Internetseite des französischen Konsulates von Saarbrücken unter der Rubrik Actualités veröffentlicht.




Zeitreise im Klassenzimmer 

Weit zurück und doch ganz nah – eine Zeitreise im Klassenzimmer

Schüler und Schülerinnen des Arnold-Janssen-Gymnasiums im Gespräch mit der Zeitzeugin Doris Deutsch

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 des Arnold-Janssen-Gymnasiums trafen im Rahmen des Geschichtsunterrichts Frau Doris Deutsch und konnten im direkten Kontakt mit ihr mehr über die Zeit des Nationalsozialismus und die Nachkriegsgeschichte erfahren.

In Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Thomas Döring vom Adolf-Bender-Zentrum organisierte unsere Geschichtslehrerin, Frau Sabine Morsch, für uns eine Zeitzeugen-Veranstaltung mit Doris Deutsch, der Witwe des 2011 verstorbenen Auschwitz-Überlebenden Alex Deutsch.

So freuten wir uns, Frau Deutsch am 3. Februar 2016 als Gast in unserem Geschichtsunterricht begrüßen zu dürfen. Wir waren sehr gespannt, was sie uns über ihr eigenes Leben und das ihres Mannes Alex berichten würde. Daher kehrte schnell Ruhe im Raum ein, als die sympathische Frau mit ihren Erzählungen über ihren verstorbenen Mann begann.

Im Laufe der Veranstaltung erfuhren wir, wie sich Alex und Doris Deutsch kennen und lieben lernten, was sehr berührend war. Alex Deutsch war der zweite Ehemann von Frau Deutsch. Ihr erster Mann, Karl Löb, war während der nationalsozialistischen Diktatur zusammen mit Alex Deutsch in den Konzentrationslagern Auschwitz-Monowitz, Buchenwald, Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt und im Polte-Lager in Magdeburg als Zwangsarbeiter inhaftiert, wo sich die beiden anfreundeten.

Nach Karl Löbs Tod 1971 suchte seine Witwe Alex Deutsch, der 1946 in die USA ausgewandert war, als Zeugen für die volle Anerkennung ihrer Witwenrente, da er ihren ersten Mann ja aus der gemeinsamen Zeit in den Lagern kannte. So begegneten sich Alex und Doris. Recht schnell war für beide klar, dass sie ihren weiteren Lebensweg gemeinsam beschreiten wollten. Alex Deutsch zog aus den USA ins Saarland und lebte zusammen mit Doris Löb in Wiebelskirchen. 1983 heirateten sie.

Alex Deutsch machte es sich zur Aufgabe, bei zahllosen Veranstaltungen, vor allem in Schulen, über sein facettenreiches und sehr bewegtes Leben zu sprechen, das nachhaltig geprägt war von der menschenverachtenden, gewalttätigen und mörderischen Politik der Nazis gegenüber Juden. Hautnah mussten er und seine Familie in Berlin miterleben, wie das alltägliche Leben für Juden seit 1933 immer unmöglicher wurde. Er selbst musste schließlich als Zwangsarbeiter verschiedene Arbeiten verrichten, bevor er und seine Familie 1943 nach Auschwitz deportiert wurden. Seine erste Frau Thea und ihr zweieinhalbjähriger Sohn Denny wurden sofort nach ihrer Ankunft in dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau vergast, was Alex Deutsch erst einige Wochen später erfuhr. Damals schwor er sich, Auschwitz zu überleben, um an den Tätern Rache zu üben.

Alex Deutsch gelang es tatsächlich, wie durch ein Wunder, den fabrikmäßigen Massenmord an den europäischen Juden, die Shoah, zu überleben. Auf die Frage, wie ihr Mann es nur schaffte, über diese Erlebnisse so offen zu sprechen, antwortete Frau Deutsch: „Es war für ihn wie eine Therapie.“ Sie merkte an: „Aber die ganz, ganz schrecklichen Sachen erzählte er nur, wenn er direkt danach gefragt wurde.“

Wir erfuhren auch interessante Details über das Leben von Alex Deutsch in Amerika, wo er 1948 seine zweite Frau Dvora Spiller heiratete und sich mit ihr gemeinsam als Besitzer eines kleinen Lebensmittelgeschäftes in St. Louis eine neue Existenz aufbaute. Doch auch hier, inmitten der Rassenunruhen nach der Ermordung von Martin Luther King, begegneten ihm Hass und Gewalt, und er wurde Opfer zahlreicher Raubüberfälle. Nach dem Tod seiner zweiten Frau kehrte Alex Deutsch 1978 wegen seiner Zeugenaussage in der Angelegenheit Doris Löb zum ersten Mal nach Deutschland zurück.

Während der Veranstaltung sahen wir uns auch den Dokumentarfilm Alex Deutsch – Ich habe Auschwitz überlebt an, der 2007 erschien. Besonders eindrucksvoll war es zu sehen, wie Alex Deutsch an der Seite seiner Frau Doris nach Auschwitz, diesen Ort des Grauens, zurückkehrte.

Frau Deutsch erzählte uns, dass ihr Mann ihr auf dem Sterbebett auftrug, seine Mission weiterzuführen und möglichst vielen Menschen seine Geschichte zu erzählen in der Hoffnung, dass sich so etwas nicht mehr wiederholt. Seine Botschaft fasste er mit den Worten zusammen: „Lasst euch nicht hineintreiben in Hass und Gewalt gegen andere Menschen. Lernt, miteinander zu leben, nicht gegeneinander!“


Franziska Bützler, Klasse 10 a und StR’in Sabine Morsch,

Arnold-Janssen-Gymnasium



Brasilianerin am AJG 

 

Wer im Februar aus der warmen südlichen Erdhalbkugel nach St. Wendel kommt, friert auch im milden deutschen Winter und muss sich zuerst mit dicken Boots und Jacken eindecken. So erging es auch der brasilianischen Austauschschülerin Ana Luiza Loh, die für drei Wochen das St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) besuchte.

„Viele Leute befürchten, mit mir Portugiesisch reden zu müssen“, schmunzelt die Sechzehnjährige aus Porto Alegre, einer Millionenstadt im Süden Brasiliens. „Aber ich besuche zu Hause eine deutsche Schule und kann schon ganz gut Deutsch.“ Mit 14 anderen Klassenkameraden und zwei Lehrerinnen hat Ana Luiza in den ersten zehn Tagen bereits Deutschland bereist und sich z.B. Köln, Berlin, Dresden, Nürnberg, München und Schloss Neuschwanstein angeschaut. Dann wurde die Klasse aufgeteilt auf verschiedene deutsche Gastfamilien. „So bin ich nach Freisen gekommen zur Familie Dewes, was ein absoluter Glücksfall war, denn hier fühlte ich mich immer zu Hause und konnte mit deren Tochter Celina auch die 11. Klasse am AJG besuchen“, lobt sie rückblickend.

„Das Schulsystem in Deutschland ist anders als in Brasilien“, verrät sie. „Ich habe hier viel Neues gelernt und bin auch ins Theater nach Saarbrücken mitgefahren. In Brasilien besucht man nach dem Kindergarten die Fundamentalschule und kann nach neun Jahren noch weitere drei Jahre an der Mittelschule anhängen. Am Ende gibt es dann die Prüfungen, die man für die Aufnahme an eine Universität ablegen muss. An unserer brasilianischen Privatschule trägt man Schuluniform und hat Unterrichtsstunden von 55 Minuten. Ich glaubte immer, die Deutschen seien kühl. Na klar, bei uns umarmen wir uns viel öfter. Aber ich habe hier viele sehr nette und freundliche Menschen kennengelernt, besonders als ich einmal den falschen Zug genommen habe. Hier in Deutschland geht es strenger zu in der Schule: Man steht auf, wenn der Lehrer kommt und grüßt, man duzt die Lehrer nicht, muss sich melden und legt viel Wert auf Pünktlichkeit. Weiterhin schätze ich sehr, dass man hier das Fach Politik belegen kann und dass viele Lehrer und Schüler mir geholfen haben, wenn meine Deutschkenntnisse einmal versagten.

Auf meiner Deutschlandreise habe ich nicht nur besser Deutsch gelernt, sondern auch manches über die deutsche Kultur und Essensgewohnheiten. So weiß ich jetzt zum Beispiel, was die saarländischen Wörter „Sprudel“ und „Grumbeere“ bedeuten“, lächelt Ana Luiza. Dann schreibt sie ein großes „Até breve“, zu Deutsch „Auf Wiedersehen“ an die Schultafel und ist sich sicherer denn je, später einmal in Deutschland leben und arbeiten zu wollen. „Es soll ja auch warme Sommer bei euch geben“, schließt sie und gräbt sich in ihre dicke Jacke ein.



Sternstunden im Staatstheater 


Eine übergroße Projektionswand zeigt eine Tuschezeichnung, auf der zwei Himmelsbeobachter fasziniert ins Universum schauen. Als diese kurz darauf in konzentrische, rechteckförmige Rahmen aufgebrochen wird und der dadurch entstandene Raum von den beiden Protagonisten betreten wird, eröffnet sich, dass es sich bei diesen um Galileo Galilei und seinen jugendlichen Lehrling Andrea Sarti, Sohn von Galileis Haushälterin, handelt. In einem wissenschaftlichen Diskurs versuchen sie, ihre Überzeugung vom heliozentrischen Weltbild zu verbreiten- immer wieder an der Abneigung gegenüber praxisorientierter Beweise von Obrigkeit und Kirche scheiternd.

Dieses Schauspiel „Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht bot sich den etwa neunzig Schülern der Klassenstufen 10 und 11 in Begleitung der Deutschpädagogen Frau Reichert-Alt, Frau Backes, Herrn Theißen und Herrn Friedrich. Vor der eigentlichen Vorstellung wurde in Form einer Einführung durch den Dramaturgen die Möglichkeit geboten, sich vom historischen Kontext ein Bild zu verschaffen und einen kurzen Einblick in Brechts Biographie zu erlangen. Auf der Busfahrt, für deren Kosten dankenswerterweise der Förderverein aufkam, schieden sich die Geister über die Art und Weise der Darstellung: Ob Adaptionen wie die sehr überzeugende schauspielerische Verkörperung des Andrea Sarti durch eine Frau oder Anachronismen wie das als Schiefertafel bezeichnete Tablet- das Stück bot noch in der nachfolgenden Deutschstunde genügend Stoff für kontroverse Diskussionen.

Im weiteren Verlauf des epischen Theaters läuft es durch die Widerrufung seiner Lehre aus Angst vor der Inquisition und die darauf folgende Abwendung des Andrea von seinem Lehrmeister auf die Katastrophe hinaus, dass Galilei sich selbst den Titel des Wissenschaftlers auf dem Sterbebett selbstkritisch aberkennt. Durch das Auseinanderfahren der einzelnen Rahmen des Bühnenbildes, das die wahre Tiefe des Bühnenraumes erahnen lässt, wird das Publikum mit einer zum Nachdenken anregenden Schlussszene entlassen.

Dem Dramaturgen Holger Schröder gelingt damit eine anschauliche Darstellung der Problematik, inwieweit die Obrigkeit Einfluss auf die Veröffentlichung wissenschaftlicher Forschungserkenntnisse hat. Verkörpert durch den Mönch Fulganzio verleiht er ebenfalls der bis heute in der Natur des Menschen verankerten Angst vor dem Neuen, Unbekannten Ausdruck, da die Vorstellung eines gänzlich neuen Weltbildes viele einfache Menschen überforderte. Neben dem gesellschaftlich spannenden Charakter des Stückes verhinderte auch die teilweise umgangssprachlich- vulgäre, lautartikulierte Ausdrucksform in jedem Fall ein etwaig drohendes Einschlafen und machte es für uns zu einem gelungenen Theatererlebnis.


Florian Hagenbourger, Leonie Kirch




Alleh hopp - eine Schule steht Kopp! 

Faschingsparty am Arnold-Janssen-Gymnasium

In den Stunden vor den Faschingsferien tobte die altehrwürdige und „fasendlich“ geschmückte Aula am Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) in St. Wendel. Denn dort feierten die Klassen 5-9 bereits im vierten Jahr die beliebte „Arnis Faasend Party“.

Gekonnt führten die Moderatoren Christian Riefer (12), Celine Wilhelm (10a) und Schülersprecher Nicolas Klemm (10b) durchs bunte Programm. Beeindruckend setzten Jana Huber und Maite Becker (11) die von ihnen trainierten Tänzerinnen der anschließend auftretenden AJG-Gardetanzgruppe in Szene. 

Danach waren die jungen Gäste, die allesamt verkleidet erschienen, nicht mehr zu halten und schlängelten sich in vielen Polonaisen durch den Saal. Dabei nahmen sie auch ihre Lehrerinnen und Lehrer mit, von denen sich einige als echte Feierbiester entpuppten.






   

Aber auch die Ohren und Lachmuskeln wurden mächtig strapaziert. Besonderen Anklang fand dabei ein Vortrag „Super Mario Live“ der Klasse 6b, in dem Figuren aus dem Computerspiel „Super Mario“ von echten Menschen dargestellt wurden. Viele von den Schülern in den Tagen zuvor erfragte Lieblingssongs konnten die Discjockeys auflegen.

Wem das bunte Treiben mal zu viel wurde, konnte sich in die Chill-Lounge zurückziehen oder bei leckerem Essen oder Getränken, die die angehenden Abiturienten anboten, neue Kräfte für die Mitmachtänze sammeln.


Damit eine solche zweistündige Veranstaltung gelingen kann, müssen viele Helfer im Vorfeld und im Hintergrund arbeiten. So lag die Gesamtorganisation und auch Licht- und Tontechnik einmal mehr in den geschulten Händen der Technik- und Event-AG sowie der Lehrerin Susanne Henkes. Auch wenn niemand vorzeitig nach Hause gehen wollte, so wurde die frohe Narrenschar doch pünktlich zu Ferienbeginn in die Faschingswoche entlassen.