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Neuigkeiten am AJG

Tag der Deutschen Einheit
3. Oktober 2016

 

Veranstaltung des Lehrerkollegiums - unterrichtsfrei
6. Oktober 2016

 

Beginn der Herbstferien:       1.-3. Std. nach Plan - Unterrichtsende: 10.05 Uhr - Abfahrt der Busse: 10.10 Uhr
7. Oktober 2016

 

erster Unterrichtstag nach den Herbstferien
24. Oktober 2016

 

Taizé-Abend in der Missionshauskirche
2. Dezember 2016

 

Adventskonzert, 17 Uhr, Missionshauskirche
11. Dezember 2016

 

Zeugnisse für Kl. 12/1, Beginn der Weihnachtsferien nach der 3. Std.
16. Dezember 2016

 

Ausgabe der Halbjahreszeugnisse
27. Januar 2017

 

Elternsprechtag
28. Januar 2017

 

Pädagogischer Tag des Lehrerkollegiums - unterrichtsfrei
30. Januar 2017

 

Kulturwandertag der Klassenstufe 6 zum Saarländischen Staatstheater
23. Februar 2017

 

Frühlingskonzert mit Ehrung
23. Mai 2017

 

Christi Himmelfahrt 
25. Mai 2017

 

beweglicher Ferientag - unterrichtsfrei
26. Mai 2017

 

Neu am AJG


Hallo AJG,

mein Name ist Simon Maurer. Ich bin einer der neuen Kollegen für die Fächer Mathematik und Physik, welche ich in Saarbrücken studiert habe.

Meine große Leidenschaft ist das Musizieren. Ich spiele (Bass-)Klarinette seit meinem neunten Lebensjahr beim Musikverein Harmonie Niederlinxweiler. Während meines Studiums habe ich zusätzlich eine Fortbildung zum Dirigenten beim BSM gemacht und leite seit drei Jahren das Orchester des Musikverein Baltersweiler.

Wenn ich nicht gerade mit schulischen Dingen beschäftigt bin oder musiziere, findet man mich in Kletterhallen oder an Felsen in der Umgebung. ;-)

Die ersten Eindrücke am AJG waren zahlreich, positiv und vor allem sehr warmherzig, weshalb ich mir sicher bin, mit dem AJG einen Ort gefunden zu haben, an dem ich mich selbst mit meinen Stärken einbringen, aber auch vieles dazulernen kann.

Ich freue mich darauf ein Teil dieses Teams zu werden, ebenso wie auf die Arbeit mit allen Schülerinnen und Schülern und dem gesamten Kollegium.



Projektwoche und Projektfest 2016
 

„Spuren hinterlassen  - Lebenslust spüren“

Nach ihrer Neubelebung im Jahr 2014 fand auch in diesem Jahr eine Projektwoche am AJG mit abschließendem Projektfest am letzten Samstag im Schuljahr 2015/16 statt.

Aus pädagogischer Sicht sollten in dieser Woche nicht nur die reine Wissensvermittlung im Vordergrund stehen sondern Sach- und Methodenkompetenzen gefördert und Kommunikation und Teamgeist der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden. Nach vier arbeitsreichen Tagen gipfelte die Projektwoche in dem Projektfest, das den über 20 Projekten und ihren Teilnehmern die Gelegenheit bot, sich der gesamten Schulfamilie des AJG vorzustellen und ihre Arbeitsergebnisse in verschiedensten Formen zu präsentieren.

Der Festtag begann mit einem stimmungsvollen gemeinsamen Gottesdienst in der Missionshauskirche. Schülerinnen und Schüler des Arnold-Janssen-Gymnasiums sangen und feierten gemeinsam mit ihren Eltern und Lehrern sowie Freunden der Schule.

Die eigentlichen Projektpräsentationen begannen mit der Uraufführung des „AJG-Projektfilmes 2016“ in der Aula. Hier gewannen die Besucher bereits einen umfassenden Überblick über die in der Woche geleistete Arbeit. Alle Projekte wurden von der Projektgruppe „Film“ unter der Leitung von Johannes Burgard in bewegten Bildern präsentiert, mit Hilfe von Interviews erläutert und mit lustigen „Outtakes“ gewürzt.

Anschließend konnten die Besucher durch die Klassen und Flure des AJG spazieren oder über das weitläufige Außengelände der Schule wandern um sich von der Vielfalt und Kreativität der diesjährigen Projekte bezaubern lassen.

Der künstlerische Anspruch wurde mit Projekten wie dem Theaterworkshop, dem Upcycling-Projekt, der Glasschmuckherstellung, den keramischen Kleinplastiken, den „Coolen Köpfen“ und den bunten und lustigen Kreationen aus Pappmaché vollständig und unterhaltsam abgedeckt.

Musikalische Höhepunkte boten die „School of Rock“ und der Cajon-Workshop sowie das Unterstufenorchester, während sich den eher wissenschaftlichen Themen die Projekte „Hängemathe“, Computerbau, „die lange Leitung der Römer“, „Nix mehr mit Kohle“ und „Wir und andere Gruppen“ widmeten. Einen Ausflug in die Biologie konnten die Besucher mit den Projekten „Rund ums Pferd“ und „Alles keine Hexerei“ unternehmen. Im wahrsten Sinne des Wortes Architektur vor Ort bot das Projekt „Lern-RAUM-Erlebnis Schule“ unseren Gästen an.

Die sportlichen Interessen wurden durch die Projekte „Tischtennis – der schnellste Ballsport der Welt“, Bogenschießen, Golf und Selbstverteidigung sowie chinesische Kampfkunst eindrucksvoll mit spannenden Demonstrationen sowie der Gelegenheit für die Besucher zum Selbstausprobieren bedient. Völlig neu im Programm war das Projekt „Fußballgolf“, das nicht nur sportliches Können und Koordination mit dem Ball erforderte sondern zunächst die Projektteilnehmer zum Golfplatzbau ermunterte.

Hoch im Kurs bei Teilnehmern und Besuchern standen auch die kulinarischen Projekte „Basics in Kochen und Backen“ sowie „Kochen, Backen und mehr“. Natürlich gab es hier viel Köstliches zum Probieren für unsere Besucher.

Außerdem konnten unsere Gäste ein umfangreiches kulinarisches Angebot, das von der immer sehr engagierten Elterngruppe organisiert und dargeboten wurde, genießen und sich dabei von Livemusik der AJG-Lehrerband „Dr. D. and the Teachers“ sowie einer Oberstufen-Rockband auf dem Schulhof unterhalten lassen.

Abschließend kann man von einer sehr gelungen Projektwoche 2016 und einem wundervollen und unterhaltsamen Projektfest sprechen. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer des AJG zeigten den Besuchern eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit aber auch die Modernität und Kreativität der Schule auf. Wir hoffen, dass auch noch in zwei Jahren wieder ein solches Projektfest am AJG stattfinden kann.


 

Die Welt des Theaters... 

... von Zauberflöte bis West Side Story

Schüler der Klassenstufe 7 begegnen im Rahmen des Musikunterrichtes der Gattung Musiktheater und tauchen ein in die faszinierende Welt des Theaterbetriebes

Bereits in Klassenstufe 6 hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Zusammenhang mit dem Leben und Werk Mozarts mit der Oper „Die Zauberflöte“ beschäftigt. Zum besonderen Erlebnis wurde der Besuch der Oper im zurückliegenden Schuljahr im Staatstheater Saarbrücken. In Klassenstufe 7 begegneten die Schüler einem Werk des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts: Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“ aus dem Jahr 1957. Schnell wurden die Parallelen zu Shakespeares Drama „Romeo und Julia“ entdeckt. Einmal verhinderte die Fehde zwischen zwei verfeindeten Familien, dass die Liebenden nicht in Glück zueinander finden konnten, einmal führten die aggressiven Auseinandersetzungen zwischen zwei verfeindeten Jugendgangs in der New Yorker Westside zum fatalen Ausgang.

Im Unterricht wurden die Songs textlich und musikalisch analysiert, verschiedenen Songtypen zugeordnet und ihre dramaturgischen Funktionen herausgearbeitet. Den Huapango-Rhythmus der mitreißenden Tanznummer „I like to be in America“ werden wohl alle noch lange im Schlaf mitklatschen können. Und viele Songs dürften wohl als Ohrwürmer fest im Schülergedächtnis weiterleben...

Mit großem Interesse verfolgten die Klassen die entsprechenden Szenen aus der Verfilmung des Musicals. Man litt und schmachtete mit Tony und Maria und durchlebte emotional angespannt die gewalttätigen verbalen und handgreiflichen Anfeindungen. Es wurde bewusst, dass Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Perspektivlosigkeit aber auch Liebe, Annäherung, Hoffnung trotz der zeitlichen Distanz zur Entstehung des Musicals auch heute aktuelle Themen sind, die unsere Lebenswirklichkeit widerspiegeln.

Ein weiterer Unterrichtsaspekt im Zusammenhang mit Musiktheater ist das Erfahren von künstlerischen und technischen Bedingungen einer Inszenierung. Wie funktioniert der Theaterbetrieb, welche Werkstätten sind unter einem Dach angesiedelt, welche Arbeit wird geleistet, bevor ein Stück bühnenreif ist? Wir (das AJG) als Bühnenreifschule durften in einer besonderen Führung in zwei Gruppen gegen Ende des Schuljahres einen Blick hinter die Kulissen des Saarländischen Staatstheaters werfen. Auch für (vereinzelte) „Theatermuffel“ wurde das Entdecken von Perückenwerkstatt, Schuh- und Waffenkammer, verschiedenen Probenräumen, Kostümdepot ... zum spannenden Erlebnis. Mal einen Blick von der Bühne, auf der Mitarbeiter geschäftig Kulissen hin und her schoben, in den Zuschauerraum werfen oder oberhalb des Bühnenrandes über den Schnürboden gehen – das ist eine außergewöhnliche Erfahrung.

Das Highlight des Theaterbesuchs erwartete uns in einem großen Probenraum, wo auf mehreren Kleiderständern unzählige Kostüme vergangener Produktionen hingen, in die die Schülerinnen und Schüler schlüpfen durften! Da gab es kein Halten mehr! Es war interessant zu beobachten, wie die entsprechend Verkleideten automatisch typische Gesten und Posen ihrer Figur annahmen. So konnte man erfahren, wie dem Darsteller ein Kostüm helfen kann, sich in eine bestimmte Figur einzufühlen.

Das Besondere dieses Theaterbesuches war zudem, dass wir als Besucher „mittendrin“ waren im laufenden Arbeitsbetrieb des Staatstheaters. Da eilten Tänzerinnen zu ihrer Probe, da intonierte ein Sänger Tonleitern und Dreiklangsbrechungen auf und ab, da ertönten Anweisungen durch eine Stimme im Regieraum, da wurde ein Darsteller ausgerufen, da konnte man einer Perückenmacherin bei der Arbeit über die Schulter schauen ... Und wir als neugierige „Unbefugte“ wurden von vielen Beschäftigten freundlich gegrüßt und fühlten uns willkommen! In positiver Erinnerung wird Herr Andreas Klußmann bleiben, der mit großer Freundlichkeit, Geduld und Sachkompetenz durch das Haus führte.

An dieser Stelle nochmals Dank an die Verantwortlichen, die uns dieses schöne Erlebnis möglich gemacht haben!

J. Stenger-Mayer


... dazu ein Schülerbericht:


Am 14.04.2016 fuhren wir, die Klasse 7c, und unsere Parallelklasse, die 7b, mit unserer Musiklehrerin Frau Stenger-Mayer und unserem Begleiter Herrn Theißen ins Saarländische Staatstheater nach Saarbrücken. Dort erwartete uns bereits ein auch als Statist tätiger Mitarbeiter, der uns den Weg hinter die Kulissen des Theaters ermöglichte. Zuerst führte er uns auf die große Bühne. Dort erklärte er uns die Aufgaben eines Souffleurs, eines Tontechnikers und vor allem eines Regisseurs. Uns faszinierte vor allem, dass die Bühne drei Meter hoch und runter fahren kann und dass mindestens 40 Bühnenbilder vom Schnürboden heruntergelassen werden können. Danach gingen wir in den Warte- und Treffpunktraum, den sogenannten ,,Bahnhof“. Dort bekamen wir ein paar allgemeine Infos über das Staatstheater: z.B. dass das Staatstheater im Jahre 1938 vom Architekten Baumgarten erbaut wurde. Das Theater sollte ein ,,Geschenk“ der Reichsregierung sein, doch Saarbrücken trug 90% der Baukosten. Zur Eröffnung des Hauses wurde eine Oper von Richard Wagner gespielt. Das Theater wurde zweimal zerstört und wieder aufgebaut. Zur Neueröffnung wurde ,,Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt. Anschließend gingen wir zum Kostümraum und erfuhren, dass das Haus etwa 10.000 Kostüme besitzt und jedes Jahr 650 neue entstehen. Zum Schluss besuchten wir noch die Probebühne, wo wir uns mit originalen Theaterkostümen verkleiden durften, was uns großen Spaß bereitete. Dort wurde uns erklärt, dass, bevor ein Stück vor Publikum aufgeführt wird, sechs Wochen geprobt wird, davon vier auf der Probebühne und zwei auf der großen Bühne. Somit verabschiedeten wir uns von unserem Führer und traten den Rückweg zur Schule an.

Klara Kuhn und Shania Kleinbauer, Klasse 7c


Musikunterricht im Konzertsaal 

 

Noch einmal einen Kulturwandertag unternehmen – dies wünschten sich die Schülerinnen und Schüler des Musikkurses des diesjährigen Abiturjahrganges.

Da kam es gerade recht, dass die Deutsche Radiophilharmonie die Einladung zum Besuch eines beeindruckenden Werkes der sinfonischen Musik in der Congresshalle Saarbrücken im Rahmen der Konzertreihe „Musik für junge Ohren“ an die Schulen geschickt hatte.

Ein Highlight romantischer Orchestermusik, mit dem sich der Musikkurs während der Unterrichtseinheiten „Musik und Programm“ und „Klangbild des Orchesters“ beschäftigt hatte, ist Hector Berlioz’ fünfsätzige „Symphonie fantastique – Episode de la vie d’un artiste“. Der Komponist hatte das Werk unter dem Eindruck seiner unerfüllten Liebe zu der Schauspielerin Harriet Smithson geschrieben und in der Musik seine Liebesqualen und Sehnsüchte zum Ausdruck gebracht. Das Thema der Geliebten durchzieht als „idée fixe“ alle Sätze dieser Programmsinfonie und verändert je nach Situation seine Gestalt und seinen Ausdruck.


SR-Moderator Roland Kunz führte durch das Konzert – ähnlich wie ein Lehrer im Musiksaal: er hatte wichtige Abschnitte aus jedem Satz ausgewählt, die das Orchester unter Leitung des jungen New Yorker Dirigenten Joshua Weilerstein vortrug. Dabei wies er auf Entsprechungen zwischen dem außermusikalischen Programm und der Komposition hin. Der große Vorteil einer Begegnung mit sinfonischer Musik im Konzertsaal ist das überwältigende Klangerlebnis, das Miterleben der Musik durch Beobachten des Dirigenten und der Musiker und deren Spieltechniken auf den unterschiedlichen Instrumenten.

Die Schülerinnen und Schüler schienen von der Emotionalität des Werkes beeindruckt – auf jeden Fall stärker als dies im Unterricht im Musiksaal möglich wäre. Auch der Dirigent hatte zuvor benannt, was Musik für ihn bedeutet: Musik sei wie ein großes Buch, in dem man alles finde – Gefühle, Leidenschaften und vieles mehr...


J. Stenger-Mayer



Frühlingskonzert '16 - eine Nachbetrachtung 


Große Begeisterung herrschte in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula des Arnold-Janssen-Gymnasiums während des über zwei Stunden dauernden traditionellen Frühlingskonzertes. Mit dem „Jurassic-Park“-Thema eröffnete das aus dreißig Musikern der Klassenstufen 5 bis 12 bestehende Schulorchester unter Leitung der Musiklehrerin Jutta Stenger-Mayer das musikalische Programm, in dessen Verlauf sich Darbietungen verschiedener Ensembles mit solistischen Beiträgen abwechselten.

Der Unterstufenchor (Ltg. Angela Lösch) beeindruckte mit „The River is flowing“ und „Musica Dei“ ebenso wie der Mittel- und Oberstufenchor unter Leitung von Bernhard Alt, der Songs von ABBA („Thank you for the music“) und Elton John („Can you feel the love tonight“) zu Gehör brachte. Mit einer kessen „Mädchen gegen Jungs“ – Performance wagte sich die Klasse 6a auf die Bühne. Und eine Rockband der Klasse 5a (Jamie-Ben Kleinbauer, Maximilian Schneider, Lukas Scholl, Noah Schüller) meisterte mit der „Hymne auf dich“ ihren ersten Auftritt. Auch eine Oberstufenband trug mit „Highland Cathedral“ zur großen musikalischen Bandbreite des Konzertes bei. Aus fast 80 Kehlen von Schüler/innen der Klassen 6 und 7 erklang mitreißend der jazzige „Canon des scats“. Am Klavier beeindruckten Maxim Mandrygin (5a) mit einer energisch vorgetragenen „Tarantella“ und Paul Munzinger (6b) mit dem sehr gefühlvoll gespielten Hit „River flows in you“. Katharina Feidt (10a) hatte ihre schulische Konzertpremiere mit J.S. Bachs „Präludium“ in C-Dur, und Pauline Klos (10a) verzauberte die Zuhörer mit Ludovico Einaudis repetitiven Klavierklängen. Mit Leonard Cohens „Halleluja“ verabschiedete sich die Abiturientin Franziska Krill als routinierte Solosängerin. Den Song „For Good“ aus dem Musical „Wicked“ intonierte das Gesangsduo Leonie Kirch (11) und Linda Backes (11), am Klavier begleitet von Johannes Burgard. Ihrer Violine entlockten Nina Oran und Olivia Kirch (beide 8b) barocke bzw. feurige „Czardas“- Klänge. Für Staunen sorgte das bestens harmonierende Duo aus der Klasse 6b, Lara Seibert (Violine) und Paul Munzinger (Klavier) mit einem Satz aus dem „Israeli Concertino“. Die Abiturientin Katharina Lermen, begleitet von der Pianistin Sabine Haupert-Scherer, bereicherte wieder einmal mit ihrem virtuosen wie auch kantablen Klarinettenspiel das Konzert, das vom Schulorchester mit einem mitreißenden Medley von Songs aus der „West Side Story“ beschlossen wurde.

Wie in den Vorjahren wurden zwischen den Musikbeiträgen Schülerinnen und Schüler geehrt, die durch schulische, künstlerische und soziale Leistungen im besonderen Maße zur Schulkultur beigetragen haben.

So wurden, was den Bereich Musik anbelangt, Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Abiturjahrgangs geehrt, die seit vielen Jahren als Sänger oder Instrumentalisten in verschiedenen Ensembles wie Chor, Band, Musikkursensemble oder im Schulorchester mitgewirkt haben. Herr Alt und Frau Stenger-Mayer dankten ganz herzlich an dieser Stelle den guten und verlässlichen Musikern für ihr Engagement während ihrer Schulzeit.

Ein großes Lob gebührte auch den Mitgliedern der Technik-AG (v.a. den scheidenden Abiturienten), die wieder für schöne Lichteffekte und eine gute Aussteuerung gesorgt hatten.



"Mission beendet" für 60 Abiturienten 

 

Abiturjahrgang verlässt den Heiligen Berg

„Mission completed“ - Mission beendet. So titelte der Abiturjahrgang 2016 am St. Wendeler Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG). Schaut man sich den fulminanten Durchschnitt von 2,1 an, der deutlich über dem saarländischen Durchschnitt (2,4) liegt, so muss man zustimmen: Mission Abitur erfolgreich beendet.


Die 60 reifegeprüften jungen Damen und Herren nahmen dies zum Anlass, in einer langen Nacht zu feiern. Im Abschlussgottesdienst fanden die Patres Maros und Conrad die passenden Worte zum Zentralthema „Netze bilden“, das sich die Abiturienten ausgesucht hatten. 60 rote und weiße Luftballons stiegen danach zum Zeichen des bevorstehenden Aufbruchs in die laue Sommerluft.

Die obligatorische Abiturrede wurde von Alexander Kümmel und Christian Riefer auf launige Weise gehalten. In detektivischer Manier deuteten sie an, welche wichtigen Spuren in ihrem Schülerleben zu finden waren.

Die Rede des Schulleiters Rainer Bommer griff erneut das Motto „Mission completed“ auf und richtete den Fokus darauf, wem es für den Erfolg zu danken gilt.

Anschließend wurden 33 Preisträger/-innen für ihr herausragendes Engagement geehrt.

Ein opulentes Buffet verwöhnte die Gäste in der brechend vollen Schulaula, in deren hinterem Bereich – einer alten Tradition folgend – viele ehemalige Abiturienten sich zum Plausch und Wiedersehen einfanden.

Besonders die lockeren künstlerischen Beiträge des weiteren Programms fanden großen Anklang beim Publikum: Marvin Schank beim Hip Hop, die wieder auferstandenen Blues Brothers sowie die Schülerband aus der Klasse 11. Den krönenden Abschluss setzte das große Männer-Ballett, für dessen gekonnte Choreografie die Tänzerinnen Lea Ames und Milena Ludwig zwei große Blumensträuße von den Jungs ernteten.

Die Wege der verschworenen Abiturientia 2016 am AJG gehen nun im wahrsten Sinne des Wortes auseinander. Die einen ziehen in eine deutsche Universitätsstadt um, andere brechen nach Übersee auf, um Abstand zu gewinnen und ihre weitere Zukunft zu bedenken, und eine kleine Truppe von Individualisten wagt fernab der Zivilisation einen 850-Km-Marsch zum Nordkap.

Alle aber haben sich vorm Auseinandergehen versichert, dass ihr am AJG gewobenes Netz gut verzurrt ist und dass tief wurzelnde Verbindungen in der gemeinsamen Zeit auf dem „Heiligen Berg“ entstanden sind.



ROMA 2016 

Elftklässler des AJG unterwegs auf Abschlussfahrt in der „Ewigen Stadt“ - zwei Nachbetrachtungen

„Rom wurde nicht an einem Tag gebaut.“ So sagt es zumindest das Sprichwort, dem wir nach unseren Erfahrungen voll und ganz zustimmen können. Nach fast einer Woche in Rom hat man immer noch das Gefühl, fast nichts von der „Ewigen Stadt“ gesehen zu haben. Doch der Reihe nach: Am Sonntag, den 29. Mai starteten wir, 42 SchülerInnen in Begleitung von fünf Lehrkräften des Arnold-Janssen-Gymnasiums, nach dem Reisesegen in der Kirche mit einem Reisebus erst einmal gen Alpen. Zur Einstimmung auf die Metropole schauten wir auf der Hinfahrt noch den in Rom spielenden Thriller „Illuminati“. Durch die vorgeschriebenen Pausen unserer Busfahrer fiel zwar leider unser Zwischenstopp in Florenz aus, immerhin waren wir nach der Nachtfahrt aber schon um zwei Uhr nachmittags in der italienischen Hauptstadt angekommen. Nach dem Beziehen der Hotelzimmer (zentral am Bahnhof Termini gelegen) entschlossen wir uns kursintern, noch Santa Maria Maggiore, eine der vier Patriarchalbasiliken Roms, zu besuchen. Im Vergleich zu den Vorjahren fällt uns auf, dass sehr hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden; beim Besuch jeder bedeutenden Kirche muss man erst sein Gepäck durchleuchten lassen. Nach dem ersten Abendessen machen wir uns gemeinsam auf den Weg zu einer abendlichen Begehung: Nach einer kurzen U-Bahnfahrt (in Rom gibt es auch nur die Linien A und B) erreichen wir den bekannten Hügel und Aussichtsplatz „Pincio“, der an den nächsten Abenden zu einem häufigen Aufenthaltsort für uns wird, da wir feststellen müssen, dass die spanische Treppe zwecks Renovierung während unseres ganzen Aufenthalts gesperrt ist. Von dort aus gehen wir weiter zur Fontana di Trevi, dem wohl bekanntesten (und überlaufensten) Brunnen der Stadt. Aber dazu später mehr... Bei der knappen Stunde freien Freizeitgestaltung in dieser Umgebung aßen viele auch für unseren ersten Tag das fast schon obligatorische tägliche Eis.

Nach der ersten Nacht haben die meisten sich an die Lautstärke gewöhnt. Nach dem Frühstück ist also Beeilung angesagt, um die gebuchte Führung nicht zu verpassen. Wie zu allen Sehenswürdigkeiten werden wir vor Ort von sachkundigen MitschülerInnen informiert, die sich im Rahmen des Seminarfachs mit der Materie beschäftigt haben. Nach dem Kolosseum, das für viele moderne Fußballstadien als Vorbild diente, begehen wir den Palatin in einem entspannten Spaziergang, kommen an der angeblichen Hütte des Romulus, laut Legende Stadtgründer Roms, vorbei und begeben uns im Forum Romanum in der Mittagshitze auf Spurensuche nach Überresten der teilweise um 2000 Jahre alten Monumente. Nach einer Mittagspause, in der sich viele von uns mit dem römischen Pizzaangebot vertraut machen, entschließen wir uns, am Nachmittag noch Petersplatz und -dom zu besichtigen. Die wahrhaftig riesige Höhe der Kuppel der unglaublich imposanten Kirche wird uns erst bewusst, als wir uns über 500 Stufen dem Aufstieg zuwenden. Nachdem man durch enge Gänge ganz oben auf die Kuppel gelangt ist, hat man einen guten Ausblick auf Rom – und sieht gleichzeitig die Winzigkeit des Vatikanstaats mit 0,44 km². Einige SchülerInnen machen auf dem Weg zurück zum Abendessen noch einen Umweg über die Engelsburg, dem ehemaligen päpstlichen Zufluchtsort. Abends nutzen wir die Zeit, um den Tag mit Musizieren am Pincio ausklingen zu lassen oder noch auf eigene Faust einen Teil Roms zu erkunden.

Am nächsten Morgen passieren wir das Vittoriano, die sogenannte „Schreibmaschine“, das uns nicht wirklich gefallende Nationaldenkmal Italiens und die ziemlich unscheinbare „Wölfin“ Roms auf dem Kapitol, um den Blumenmarkt (Campo de Fiori) und den vielleicht schönsten Platz der Welt, die Piazza Navona, zu besichtigen. Neben dem Kuppelbau des Pantheons zieht uns nachmittags vor allem die Jesuitenkirche Sant'Ignazio di Loyola in ihren Bann, die in ihren täuschend echt wirkenden Deckenmalereien dem Betrachter anfangs sogar eine dreidimensionale Kuppel vortäuscht, die sich dann jedoch als eine künstlerisch hervorragend gestaltete optische Täuschung erweist. In der Lateranskirche (neben der früher Ablasshandel betrieben wurde) werden wir wieder mit einer prunkvollen Golddecke konfrontiert und erleben die Vorbereitungen für die Papstaudienz am nächsten Tag.

Als einen Höhepunkt besuchen wir als einziger Kurs an diesem Donnerstag (unglücklicherweise der Nationalfeiertag Italiens) die Domitilla-Katakomben, die vom Steyler Missionsorden betreut werden. In den nächsten anderthalb Stunden erleben wir eine sehr kurzweilige Führung auf Deutsch, in der wir nicht nur ausprobieren, „wie dunkel dunkel ist“ und was Totenstille bedeutet, sondern auch faszinierende Einblicke in die historischen Hintergründe erhalten. Auch die Deckenmalereien hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei uns. Auf freiwilliger Basis besuchen wir noch das Szeneviertel Trastevere und das Oratorio San Silvestro, dessen Wandmalereien den päpstlichen Weltherrschaftsanspruch veranschaulichen.

Viele von uns entschließen sich, am letzten Tag noch die letzte der vier Patriarchalbasiliken zu besuchen. Sankt Paul vor den Mauern gefällt uns, insbesondere die Galerie mit Bildern aller Päpste beeindruckt uns. Anschließend bleibt uns ein bisschen Zeit, noch über die Plätze Roms zu bummeln, ein bisschen durch die Innenstadt zu schlendern und uns auf die schon wieder anstehende Rückfahrt vorzubereiten. Mit etwas Verspätung verlassen wir Rom auch schon wieder. Viel überladener Prunk ist uns in den Kirchen begegnet, was schon verstörend wirken kann. Andererseits bleiben wir fasziniert von der Schönheit der „Ewigen Stadt“. Und schließlich, da wir rückwärts über die Schulter eine Münze in den Trevibrunnen geworfen haben, werden wir, so sagt es zumindest die Legende, auch nach Rom zurückkehren.

Wir beenden diese Abschlussfahrt mit vielen guten Erinnerungen und bedanken uns herzlich bei Frau Henkes, Frau Weis, Herrn Schackmar, Herrn Strube und Herrn Grimm für ihre gelungene Organisation. (Florian Hagenbourger)


Schüler des AJG in Rom

Am Sonntagabend begann nach dem Reisesegen durch Pater Conrad unsere große Busreise in die „ewige Stadt“ Rom. Auch wenn die Fahrt anstrengend und nervenaufreibend verlief und unser geplanter Zwischen-stopp in Florenz auf Grund von unvorhersehbaren Schwierigkeiten leider ausfallen musste, kamen wir am frühen Nachmittag alle gut in Rom an.

Wir bezogen unsere schönen Hotelzimmer in einem kleinen Hotel mitten in Rom, ganz in der Nähe des zentralen Verkehrsknotenpunktes, dem Bahnhof Termini.

Nach dem Abendessen veranstalteten unsere Lehrer für uns eine kleine Stadttour, die über die Piazza del Popolo und die Piazza di Spagna (Spanische Treppe) führte und mit der Besichtigung des imposanten Trevi-Brunnens endete. Zwar hätten wir auch gerne unsere Abende auf der populären Spanischen Treppe ver-bracht, leider war diese aber während unseres Aufenthaltes wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Am nächsten Tag fing dann das „richtige“ Programm für uns an. Unsere Tutoren Herr Grimm, Herr Schack-mar, Herr Strube, sowie den begleitenden Lehrerinnen Frau Henkes und Frau Weiß zeigten uns in den nächsten Tagen die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Roms. Das Colosseum, der Pantheon, San Giovanni in Laterano, St. Paul vor den Mauern, die Engelsburg, die Piazza Navona und den Campo de‘ Fiori, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Ein besonderes Highlight stellte natürlich der Besuch des Petersdoms dar. Besonders der Aufstieg in die 136m hohe Kuppel und die überwältigende Aussicht über Rom beeindruckten uns sehr. Anschließend bewunderten wir den imposanten Innenraum dieser riesigen Kirche und schlender-ten zum Abschluss über den Petersplatz und die Engelsbrücke zurück in die Altstadt.

Uns Schülern war schon von Anfang an bewusst, dass es ein sehr anstrengender Aufenthalt werden würde und unsere Lehrer uns dauernd mit strammen Schritt und unzähligen Informationen auf Trapp halten wür-den. So waren sogar wir mit unseren jungen 17 Jahren am Ende eines jeden Tages froh, wenn unser extrem lehrreiches und interessantes Programm am späten Nachmittag beendet war und wir nach dem Abendes-sen freien Ausgang hatten. Diese Freizeit verbrachte der Großteil von uns am Pincio mit seiner wunderschö-nen Aussichtsplattform über der Piazza del Popolo. Vor allem durch unsere interne Stufenband und deren dauerhaftes Musizieren werden diese Abende für immer in wunderschöner Erinnerung bleiben.

Insgesamt sprechen wir für alle, wenn wir sagen, dass Rom einen bleibenden und fantastischen Eindruck hinterlassen hat und wir nur jedem empfehlen können, sich diese „ewige Stadt“ einmal auf eigene Faust anzusehen.


Lisa-Marie Betz, Sofia Rausch (11 Kurs Grimm)


Pizza, Papst und Pils 

 

Romfahrt der elften Klassen am AJG

29.05.2016, 19:45: Man möchte fast sagen erstaunlicherweise schaffen es alle 42 Elferschüler, sich am Sonntag abend bis 20:00 an der Schule zu versammeln. Trotz Pünktlichkeit der Schüler hieß es jedoch, nach dem empfangenen Reisesegen, erst einmal warten. „De Bus is noch nit do!“ Naja, immerhin genug Zeit sich zu verabschieden. Irgendwann fährt der Bus dann doch vor und wir verlassen St.Wendel mit leichter Verspätung gegen 20:30. Auf geht’s nach Rom!

Am Morgen des 30.05 dann die traurige Nachricht: Der geplante Zwischenstopp in Florenz fiel aus. Keine Zeit. Die Enttäuschung sah man den meisten an, allerdings sollten wir so früher in Rom ankommen, was sich letztendlich sicher gelohnt hat. Um ca. 14:00 erreichten wir unser Hotel, direkt am Termini im Zentrum Roms gelegen. Fast 4 Stunden früher als erwartet, es lässt sich also sicher noch einiges vor dem Abendessen sehen. Nach etwas Zeit um unsere Hotelzimmer zu beziehen und uns frisch zu machen, gingen wir in den einzelnen drei Seminarfachkursen los, uns einen ersten Eindruck der Stadt zu verschaffen. Bis zum Abendessen, zu dem wir uns jeden Abend um 18:00 in einem Restaurant nahe unsere Hotel trafen, schafften wir es zu den Diokletians - Thermen, die wir leider geschlossen vorfanden und zur Basilika „Santa Maria Maggiore“, wo wir einen ersten Eindruck von den Sicherheitsvorkehrungen in Rom bekamen. Beim Abendessen gab es, für die Meisten neu, Pasta als Vorspeise, eben typisch italienisch. Anschließend trafen wir uns mit allen Schülern und Tutoren zusammen, um das erste Mal U-Bahn zu fahren und uns Rom am Abend zeigen zu lassen. Wir stiegen den Pincio hinauf und wurden mit einer tollen Aussicht belohnt, anschließend fanden wir die Spanische Treppe leider geschlossen vor und gingen also weiter zum Trevi Brunnen. Dort genossen Einige das erste römische Eis, bis wir uns gemeinsam zum Hotel zurück begaben.

Zu lange konnten wir unsere Betten dort jedoch nicht genießen, denn früh morgens stand am Dienstag eine Besichtigung des Kolosseums mit allen Kursen an. Teilweise von Schülern geführt, bestaunten wir das Stück römische Geschichte und versuchten möglichst viele Eindrücke (und Fotos) zu sammeln. Weiter ging es dann zum Palatin, wo sich die Kurse trennten. Anschließend das Forum Romanum, das wiederum von 2 Schülern vorgestellt wurde. Als wir um ca. 13:00 „erlöst“ wurden, verbrachten wir die Mittagspause hauptsächlich damit, die italienische Küche zu genießen und neue Kräfte zu sammeln. Der Tag war noch lange nicht vorbei. Auf ging es in den Vatikan, wo wir mit einer beeindruckenden Sicht von der Petersdomkuppel belohnt wurden. Die 510 Stufen waren zwar hart, aber die Aussicht sicher unbezahlbar. Nach dem Ausflug in den Vatikan war die Motivation für weitere Fußmärsche an diesem Tag nicht mehr bei allen auf dem Höchstpunkt. Wir entschieden uns also uns zu trennen, eine Gruppe wählte den Weg direkt mit der U-Bahn zum Hotel, die anderen gingen über die Engelsbrücke und an Augustus' Mausoleum vorbei. Abends dann der erste unbetreute Ausgang in die Stadt. Fast alle trafen wir uns am Pincio, wo wir von eigener Gitarrenmusik und Gesang begleitet, den ersten Tag ausklingen ließen.

Mittwochs begannen wir unseren Tag mit einer Fahrt zum Kapitol und zur „Schreibmaschine“. Die Meinungen über den Eindruck dieses Denkmals gehen bei Schülern und Tutoren weit auseinander. So finden die Schüler das imposante Bauwerk beeindruckend, weil es so „modern“ ist, für die Lehrer allerdings scheint diese Moderne einfach nicht nach Rom zu passen. Weiter machten wir uns auf zum Campo di Fiori und bevor es in die Mittagspause ging, liefen wir noch über die Piazza Navona zum Pantheon, das wir besichtigten und in dessen Umgebung wir unsere Pause verbrachten. Mit vollem Magen ging es auf Wunsch mehrerer Schüler nach San Ignazio, eine Jesuitenkirche, die vor allem durch ihre imposanten Deckenmalereien besticht. Ob man dieses Fresko allerdings mit den eigenen Augen oder mit dem Reiseführer davor bewundert, ist Schülern und Historikern natürlich selbst überlassen, sicher ist aber, dass der Blick nach oben sich definitiv lohnt. Zuletzt besuchten wir noch San Giovanni in Laterano, wo sich einen Tag später der Papst persönlich aufhalten sollte. Der abendliche Ausgang wurde von den Schülern in unterschiedlichsten Gruppen wieder selbst gestaltet.

Der darauffolgende Tag begann mit Regen. Kein Hindernis jedoch für Kurs Schackmar, denn für uns stand die Besichtigung der Domitilla Katakomben, ein Alleinstellungsmerkmal unseres Kurses, an. Es war der italienische Nationalfeiertag (unser Vorschlag die Militärparade anzuschauen, wurde mit Erschrecken über dieses Interesse abgelehnt), der Weg zu den Katakomben stellte sich als etwas mühsam dar, aber die Führung durch die alten Begräbnisstätten beeindruckte uns alle sehr. Mit Eloquenz und Witz von einem ehemaligen Steyler Missionar geführt, wurde dieser Ausflug für viele zum Highlight unserer Fahrt.

Von den Katakomben aus fuhren wir nach San Giovanni in Laterano, wo unsere Tour durch Rom offiziell für beendet erklärt wurde. Den restlichen Donnerstag und den gesamten Freitag bis zu unserer Abfahrt durfte unser Kurs selbst gestalten. Verdient, hatten wir doch das Programm, das die anderen Kurse in fünf Tagen erledigten, in dreieinhalb Tagen hinter uns gebracht. Einige Schüler besichtigten gemeinsam mit Herrn Schackmar noch Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel Trastrevere, andere genossen die freie Zeit und besichtigten, wonach ihnen der Sinn stand.

Freitags räumten wir unsere Zimmer, verstauten unser Gepäck und gingen noch einmal auf eigene Faust los. Sei es um eine letzte italienische Pizza und das letzte römische Eis zu genießen oder nach Souvenirs für Freunde und Familie zu suchen, es hatte doch jeder etwas zu tun, bis wir uns mittags alle trafen und auf den erneut verspäteten Bus warteten, der uns am Samstag gegen 09:25 sicher in St.Wendel ablieferte.

Eine sehr beeindruckende, lehrreiche Fahrt voller Spaß und italienischem Charme liegt hinter uns. Hoffentlich nicht die letzte Romfahrt am AJG.


Elisabeth Backes,11Sk



Besuch im nahen Frankreich


Klasse 6a auf Klassenfahrt

Am Donnerstag dem 30. 6. 2016 unternahmen wir, die Klasse 6a, zusammen mit Herrn Ney und Herrn Paul eine Klassenfahrt nach Saargemünd. Von St. Wendel ging's zum Saarbrücker Hauptbahnhof. Da noch etwas Zeit bis zur anschließenden Fahrt mit der Saarbahn war, durften wir in Kleingruppen eine halbe Stunde lang in Saarbrücken shoppen gehen. Darüber waren wir alle sehr froh.

Anschließend um 10:45 Uhr nahmen wir die Saarbahn, die uns in nur 30 Minuten nach Saargemünd brachte. Dort erteilte Herr Ney jedem Schüler einen Auftrag, den man auf Französisch erledigen musste. Aufträge wie zum Beispiel ein Käsesandwich in der Stadt zu besorgen oder auf Französisch zu fragen, wann denn in Saargemünd der Markt sei. So erhielt jeder Schüler seinen Auftrag. Mit den Franzosen zu reden war gar nicht so einfach, da sie oft sehr schnell und unverständlich reden. Allerdings sprachen auch fast alle Franzosen, die wir ansprachen, Plattdeutsch und im Notfall sprachen wir eben mit den Händen.

Anschließend hatten wir die Gelegenheit in Gruppen eine Stunde lang durch die Stadt zu bummeln und uns alles genauer anzuschauen oder essen zu gehen und die Stadt und die Franzosen zu beobachten. Dabei fiel uns auf, dass es in Saargemünd sauberer ist als zum Beispiel in Saarbrücken. Am Wegesrand gab es mehr Blumenbeete und auf den Bürgersteigen weniger Dreck. Aber auch die Bänke sahen ganz anders aus, denn man konnte in zwei Richtungen darauf sitzen und sie waren gewölbt.

Nach einer Stunde versammelten wir uns wieder und liefen gemeinsam über eine Saarbrücke hinweg zu einem schönen Spielplatz am Fluss, an dem wir picknickten, was uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Danach machten wir uns auf den Weg zu einem Park. Dort schauten wir uns die lustigen Übersetzungsversuche vom Französischen ins Deutsche an. Dann hießen Bäume zum Beispiel DOUGLASFICHTE oder SCHLINGSTRAUCH, ebenfalls gab es auch eine PRUCHE IM WESTERN usw. Wir lachten sehr über diese merkwürdigen Namen. Diesen wunderschönen Park können wir nur empfehlen, denn es gibt auch Tiere dort und er ist so gemütlich und still, einfach nur toll.

Schließlich ging es auch schon wieder zurück. Wir fuhren mit der Saarbahn wieder nach Saarbrücken und von dort nach St. Wendel. Als wir dort ankamen, waren wir alle sehr müde, aber auch glücklich, weil uns der Ausflug so viel Spaß gemacht hatte. Wir können diesen Ausflug nach Saargemünd nur weiterempfehlen, da es sehr interessante Dinge dort gibt und die Stadt sehr viele Dinge zu bieten hat.

Nele Beck + Natalie Abel, Klasse 6a



1. Schultag des Schuljahres 2016/17 

 

Montag, 29. August 2016 – Achtung!! neuer Stundenplan!!

Klassen 6 – 12

7.45 – 8.30 Uhr : 1. Stunde:


Gottesdienst in der Kirche. 

Die KlassenlehrerInnen/Tutoren begleiten die

Schüler/innen in den Gottesdienst.


8.35 – 9.20 Uhr: 2. Stunde: 

Ordinariatsstunde in den Klassenräumen und Schulbuch-

ausgabe i. d. 4. Etage (s. Zeitplan) mit den KlassenleiterInnen,

Bekanntgabe der FachlehrerInnen, des Stundenplanes,

der Hausordnung, Ausfüllen der Klassenbücher,

evtl. Wahlen für die Ämter und Aufgaben in den Klassen.


9.35 – 12.15 Uhr: 3.+ 4.+5. Stunde:

Unterricht nach Plan

Schulschluss für alle Klassen und Kurse (kein Ganztag) – 

12.15 Uhr

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12.15 Uhr:  6. Stunde: Lehrerdienstbesprechung

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Zeitplan für die Schulbuchausgabe i. d. 4. Etage:

Klassen 6 – 8.35 Uhr

Klassen 7 – 8.50 Uhr

Klassen 8 – 9.05 Uhr

Klassen 9 – 9.20 Uhr

Klassen 10 – 9.35 Uhr

jeweils in Begleitung der KlassenleiterInnen

Die Schüler nehmen bitte einen Stift zum Unterschreiben der

Empfangsbestätigung mit.

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Liebe Eltern und Schüler der Ganztagsklassen,


am ersten Schultag nach den Sommerferien, Montag, 29. August 2016, endet der Unterricht wegen einer Lehrer-Dienstbesprechung für alle Klassen und Kurse um 12.15 Uhr.

Für die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsklassen kann deshalb kein Mittagessen stattfinden.

Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen erholsame Sommerferien.

Mit freundlichen Grüßen,

Rainer Bommer

(komm. Schulleiter)

St. Wendel, im Juli 2016